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DIHK: Mindestlöhne würden Einfacharbeiten weiter verteuern

Zu hohe Kosten sind schon heute Haupthemmnis für Einstellungen

(07.03.2007) Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wendet sich vehement gegen die Einführung von Mindestlöhnen.

DIHK-Arbeitsmarktexperte Oliver Heikaus sagte dazu heute in Berlin:

"Wir warnen eindringlich vor der Einführung von Mindestlöhnen: Sie würden Einfacharbeiten weiter verteuern und damit mehr als eine Million Jobs in diesem Bereich gefährden. Schon jetzt sind die vergleichsweise hohen Arbeitskosten für Einfachtätigkeiten in Deutschland die Beschäftigungsbremse Nummer eins: Fast 40 Prozent der Betriebe geben in einer aktuellen DIHK-Umfrage an, dass sie deshalb nicht mehr Arbeitsplätze für Geringqualifizierte anbieten.

In der Baubranche, in der es Mindestlöhne gibt, nennen sogar knapp die Hälfte die Betriebe – und damit mehr als in anderen Wirtschaftszweigen – die zu hohen Kosten als Haupthemmnis. Man sieht also: Mindestlohn würde die Chancen für die Schwächsten am Arbeitsmarkt weiter verschlechtern."

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