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"Finger weg von Mindestlöhnen – und zwar endgültig"Martin Wansleben in der "Berliner Zeitung"(12.03.2008) In der Auseinandersetzung um die Einführung von Mindestlöhnen hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Bundesregierung aufgefordert, diese Pläne vollständig fallen zu lassen.
Der "Berliner Zeitung" sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, die aktuelle Diskussion um die Rechtmäßigkeit des Mindestlohns für Briefdienstleister illustriere, "auf welch dünnes Eis sich der Staat begibt, wenn er in die Lohnfindung eingreift". Wansleben: "Der einzig richtige Weg für die Politik kann nur darin liegen, sich von ihren Mindestlohnplänen vollständig zu verabschieden. Mindestlöhne verhindern nicht nur den Wettbewerb und belasten Unternehmen und Verbraucher mit höheren Preisen." Darüber hinaus würden durch gesetzlich fixierte Lohnuntergrenzen auch die Schwächsten – vornehmlich Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose – dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgesperrt. Die Devise müsse daher lauten: "Finger weg von Mindestlöhnen – und zwar endgültig", so Wansleben. Mit seiner Forderung nahm der DIHK-Hauptgeschäftsführer auf ein Urteil Bezug, mit dem das Berliner Verwaltungsgericht Ende vergangener Woche die Ausweitung des zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Deutschen Post ausgehandelten Mindestlohn-Tarifvertrages auf die gesamte Branche als rechtswidrig eingestuft hatte. "Berliner Zeitung" vom 12. März 2008, | |
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