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Eine Wirtschafts-, aber keine Ausbildungskrise!

Paktpartner melden Lehrstellenzahlen für Oktober

(13.10.2009) Trotz der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland keine Ausbildungskrise: So bilanzierte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), heute die Lage auf dem Lehrstellenmarkt.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben Bei der gemeinsamen Pressekonferenz der Paktpartner in Nürnberg sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer, es gelinge den Partnern des Ausbildungspaktes auch 2009, "jedem, der kann und will, ein Angebot auf Ausbildung zu machen". Wansleben: "Das ist keine Selbstverständlichkeit."

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) registrierten bis Ende September 311.825 neue Ausbildungsverträge, 9,2 Prozent weniger als im Vorjahr. In Westdeutschland beträgt der Rückgang 8,3 Prozent, in Ostdeutschland 13,2 Prozent.

"Der Rückgang der Ausbildungsverträge sagt aber nichts über die Ausbildungschancen der Jugendlichen in diesem Jahr", betonte Wansleben in Nürnberg. Neben dem demografisch bedingten Bewerberrückgang spielten die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die mangelnde Ausbildungsreife vieler Jugendlicher eine Rolle.

Auch in diesem Jahr werde es zahlreiche unbesetzte Lehrstellen geben; und auch bei den Einstiegsqualifizierungen seien aktuell noch rund 20.000 Plätze frei.

"Alles in allem heißt das: Jedem noch suchenden Jugendlichen stehen rechnerisch derzeit fast vier Angebote zur Verfügung", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Er verwies auf noch 132 ausstehenden Nachvermittlungsaktionen, denn: "Die bestehenden Chancen müssen auch wirklich genutzt werden!"

Das komplette Statement steht hier zum Download bereit

Statement Wansleben (PDF, 26 KB)

Die gemeinsame Presseinformation der Paktpartner ist hier abrufbar:

Presseinfo Paktpartner (PDF, 67 KB)

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