Die Union hat allerdings seit 2000 im Rahmen ihrer Lissabon-Strategie zahlreiche gemeinsame Bildungsziele formuliert, die Reformdruck auf die nationale Bildungspolitik und die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten ausüben. Mit Beginn des Kopenhagen-Prozesses im Jahr 2002 wurden weitere Aktivitäten gestartet, die sich wesentlich auf die zukünftige Gestaltung der Berufsbildungspolitik in Europa auswirken werden.
Wichtigstes Instrument der EU-Bildungspolitik sind die Europäischen Bildungsprogramme, die ab 2007 unter dem Dach eines Integrierten Programmes zum Lebenslangen Lernen für die Bereiche Bereiche Aus- und Weiterbildung, Hochschulbildung, Schule und Erwachsenenbildung zusammengefasst sind.
In der IHK-Organisation ist die EU-Bildungspolitik schon lange Teil sowohl der politischen Arbeit als auch der konkreten Aktivitäten und Beratungsleistungen:
Vertretung deutscher Wirtschaftsinteressen zur EU-Bildungspolitik
Europaarbeit der Industrie- und Handelskammern vor Ort
Einen Gesamtüberblick über den Beitrag, den die IHKs zur europäischen und internationalen Berufbildung leisten, finden Sie hier zum Download: