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Betriebskosten senken mit dem "Energiebeauftragten (IHK)"Für den neuen IHK-Zertifikatslehrgang gibt es auch Fördermittel(03.02.2010) Unternehmen, die ihre Energieeffizienz verbessern möchten, können jetzt doppelt sparen: Wenn sie Mitarbeiter zum "Energiebeauftragten (IHK)" qualifizieren, senkt das nicht nur die künftigen Betriebsausgaben, das Training wird auch gefördert. Dass sich ausgewiesene Fachleute mit dem Thema beschäftigen, beobachtet man meist nur in Großunternehmen und / oder Firmen, die aufgrund ihrer Tätigkeit vergleichsweise hohe Energiekosten haben. Dabei könnten auch kleinere Unternehmen erhebliche Einsparpotenziale rund um Strom, Gas, Öl & Co. realisieren – wenn sie über entsprechend geschulte Mitarbeiter verfügten. Gezielt für diese Klientel haben die Industrie- und Handelskammern (IHKs) gemeinsam mit Experten den neuen bundeseinheitlichen Zertifikatslehrgang "Energiebeauftragter (IHK)" entwickelt. Die Teilnahme kann sogar gefördert werden: Im Rahmen der "Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation" von Bundesregierung und Deutschem Industrie- und Handelskammertag sind Erstattungen von bis zu einem Drittel der Lehrgangsgebühren möglich. Die Qualifizierung vermittelt die Grundlagen des betrieblichen Energiemanagements und sensibilisiert nachhaltig für das Thema. Die Teilnehmer erwerben ein Grundverständnis, wie die betriebliche Energiewirtschaft aufgebaut sein sollte, und lernen – auch anhand praktischer Beispiele – geeignete Einsparmöglichkeiten kennen. Der Zertifikatslehrgang umfasst insgesamt 54 Stunden. Neben 42 Unterrichtsstunden, die in Präsenzphasen durchgeführt werden, steht eine zehnstündige, individuelle Praxisarbeit im Heimatbetrieb auf dem Programm. Ein zweistündiger IHK-Test schließt das Training ab. So sind die Absolventen prädestiniert für den Einsatz als erste Energie-Ansprechpartner im Unternehmen. Zudem sind sie qualifiziert für weiterführende Trainings, etwa für den Zertifikatslehrgang "EnergieManager / European Energy Manager (IHK)", der zusätzliche Kompetenzen in allen energie- und produktionsrelevanten Bereichen vermittelt. Weitere Informationen zur neuen Qualifizierung und zur Förderung erhalten Sie bei Ihrer IHK vor Ort oder bei Ihrem regionalen Weiterbildungsberater (ein Verzeichnis gibt es auf der Website des Weiterbildungs- Informations-Systems WIS). Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Konzept ist bei der DIHK-Bildungs-GmbH Tom Ankirchner, E-Mail ankirchner.tom@wb.dihk.de. |
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