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DIHK: Streik kommt zur UnzeitMartin Wansleben in der "Passauer Neuen Presse"(23.03.2010) Im Tarifstreit bei der Lufthansa haben die Piloten angedroht, ab dem 13. April erneut zu streiken – nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) keine gute Idee.
Die Luftfahrtbranche komme aus der tiefsten Krise der Nachkriegszeit und sehe nun wieder Land, sagte er. "Die Unternehmen wollen zurück auf die Erfolgsspur und wieder einstellen – da kommt ein Streik natürlich zur Unzeit." Schließlich gelte auch in der Luftfahrtbranche, dass nicht mehr verteilt werden könne, als zur Verfügung stehe. "Die Beteiligten müssen hier ihrer Verantwortung gerecht werden", forderte Wansleben. Ein solcher Streik berge die Gefahr, die notwendige Ersatzteillogistik für deutsche Maschinen und Anlagen einzuschränken. "Der Anteil der Luftfracht am internationalen Handel liegt bei 35 bis 40 Prozent, da in diesem Bereich überwiegend höherwertige Güter transportiert werden", gab der DIHK-Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Zudem sei ein möglicher Imageschaden für die ansonsten als sehr zuverlässig angesehene deutsche Logistikbranche im internationalen Wettbewerb "nicht zu unterschätzen". "Passauer Neue Presse" vom 23. März 2010, |
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