umwelt_txt
Homepage > > Innovation und Umwelt News

Gegen teure Alleingänge beim Klimaschutz

Martin Wansleben in der "Berliner Zeitung"

(25.05.2010) Die neuen Pläne der EU-Kommission, den Klimaschutz in Europa einseitig voranzutreiben, lehnt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), strikt ab.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben Gegenüber der "Berliner Zeitung" kritisierte Wansleben das Vorhaben, bis zum Jahr 2020 einseitig rund 30 Prozent statt bislang 20 Prozent Kohlendioxid einzusparen: "Gerade Brüssel muss jetzt in der Klimapolitik verlässlich bleiben und die Signale auf mehr Investitionen stellen, nicht auf höhere Kosten", sagte Wansleben.

Bislang sei die zentrale Bedingung für eine Verschärfung des EU-Ziels, nämlich die angemessene Beteiligung der anderen großen Emissionsländer, nicht erfüllt. "Europa kann sich keine neuen teuren Alleingänge leisten", betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Das schwächt lediglich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, ohne die globale Klimapolitik voranzubringen. Das hat Kopenhagen bereits deutlich gezeigt."

"Berliner Zeitung"   vom 25. Mai 2010,
www.berliner-zeitung.de

Diese Seite ist Bestandteil der Internetpräsentation des DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
Bei den angelinkten externen Seiten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte.
Der DIHK übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der angelinkten Seiten.