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Regionalinitiativen der deutschen Wirtschaft
Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA)
Als Gemeinschaftsinitiative der Trägerverbände Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Ostasiatischer Verein (OAV), Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und Bankenverband bündelt der APA wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Anliegen der deutschen Wirtschaft mit Interessen in der Region. Er wird getragen von den Kompetenzen der einzelnen Organisationen und ihrer Mitgliedsunternehmen. Die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Asien-Pazifik garantieren die Einbindung der unternehmerischen Erfahrungen vor Ort. Das gemeinsame Auftreten sichert dabei eine wirkungsvolle Vertretung von Unternehmensinteressen gegenüber der Politik und bietet asiatischen Gesprächspartnern eine Plattform. Der APA unterstützt auch eine Profilierung des Deutschlandbilds in Asien und flankiert so die Arbeit des deutschen Standortmarketings in der Region. Neben den vielfältigen Aktivitäten der Trägerorganisationen engagiert sich der APA vor allem bei hochrangigen wirtschaftspolitischen Terminen und Veranstaltungen, bei Besuchen asiatischer Regierungsvertreter, bei Auslandsreisen der Bundesregierung und bei gemeinsamen Ausschüssen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Hauptveranstaltung ist die gemeinsam mit den AHKs und dem BMWi regelmäßig an einem Standort in der Region organisierte Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft.
Vorsitzender: Peter Löscher, Siemens (seit Juli 2010)
Internet: www.asien-pazifik-ausschuss.de zur Übersicht Regionalinitiativen Lateinamerika-Initiative der Deutschen Wirtschaft (LAI)
Ein Organigramm der LAI finden Sie hier:
Zielsetzung der Lateinamerika-Initiative ist die Verbesserung des Gesamtimages der Region in Deutschland sowie die Sicherung und der Ausbau der deutschen Wirtschaftsposition, insbesondere des Mittelstandes, in Lateinamerika. Die verschiedenen Aktivitäten in Lateinamerika und in Deutschland sollen gebündelt und strategisch ausgerichtet werden. Hierfür wurde ein Gesprächskreis Lateinamerika eingerichtet, zu dem das Auswärtige Amt, das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BDI, DIHK, Bankenverband, BGA, LAV sowie der Sprecher der Deutschen Auslandshandelskammern in Lateinamerika gehören. Außerdem veranstaltet die LAI im Zweijahres-Rhythmus die Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft. Einen Überblick über die Aufgaben der Initiative finden Sie hier im PDF-Format: Positionspapiere der deutschen Wirtschaft zu Lateinamerika:
Vor dem Hintergrund, dass der Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung ein ressortübergreifendes Konzept zur langfristigen Ausgestaltung der deutschen Lateinamerikapolitik vorsieht, hat die LAI im März 2010 Empfehlungen zu den deutsch-lateinamerikanischen Wirtschaftsbeziehungen veröffentlicht:
Eine Einschätzung der "Boomregion Lateinamerika" nahm die LAI in ihrem gleichnamigen Grundsatzpapier anlässlich der Lateinamerika-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Mai 2008 vor:
Zu den Verhandlungen zwischen der EU und der Andengemeinschaft bezog die LAI im Februar 2007 Stellung: Empfehlungen an die Bundesregierung, Dezember 2005 (PDF, 40 KB) Ansprechpartner beim DIHK: Oliver Parche zur Übersicht Regionalinitiativen Nordafrika Mittelost Initiative der deutschen Wirtschaft (NMI)
Durch Information, Kontaktvermittlung bei Delegationsreisen und Besuch von Delegationen in Deutschland sollen der Zugang zu den Märkten der Region und bilaterale Kooperationen erleichtert werden. Die einzelnen Ländergremien unter Einbeziehung offizieller Regierungsstellen sind für den Erfolg der Initiative unverzichtbar.
Vorsitzender: Dr. Matthias Mitscherlich, MAN Ferrostaal AG zur Übersicht Regionalinitiativen
Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (Safri)
Safri sieht ihre Hauptaufgabe als zentrale Anlauf- und Kontaktstelle zwischen der Privatwirtschaft in Deutschland und dem südlichen Afrika. Ein vordringliches Anliegen der Initiative ist es zudem, auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen und Handel in den Ländern der Region hinzuwirken.
Vorsitzender: Jürgen E. Schrempp, DaimlerChrysler AG Ansprechpartner beim DIHK: Heiko Schwiderowski zur Übersicht Regionalinitiativen
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft besteht als Gemeinschaftsorgan der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. Er vertritt und bündelt die länderspezifischen Interessen der deutschen Wirtschaft in Russland, Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa, im Baltikum, Kaukasus und in Zentralasien. Er fördert damit die zunehmenden Wirtschaftsbeziehungen in diese Regionen und ist Ansprechpartner für Unternehmen und Regierungsstellen. Aufgabe des Ost-Ausschusses ist die Flankierung und Förderung des Engagements deutscher Unternehmen in Handel, Industrie, bei Investitionen und im Dienstleistungsbereich. Für regionale und branchenspezifische Veranstaltungen, die Vermittlung von Firmenkontakten und das individuelle Beratungsgeschäft unterhält der Ost-Ausschuss das Kooperationsbüro der Deutschen Wirtschaft. Vorsitzender: Dr. Klaus Mangold, DaimlerChrysler AG zur Übersicht Regionalinitiativen |
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