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Steueramnestie könnte zur Haushaltskonsolidierung beitragen

DIHK-Steuerexperte Alfons Kühn in der "Wirtschaftswoche"

(15.02.2010) Als "bedenkenswerte Option" für die Bundesregierung hat Alfons Kühn, Bereichsleiter Finanzen, Steuern beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), eine Amnestie für Steuersünder bezeichnet.

Alfons Kühn, Bereichsleiter Finanzen, Steuern Dabei argumentierte der DIHK-Steuerexperte gegenüber der "Wirtschaftswoche" aus haushaltspolitischer Sicht: "Zehn Milliarden Euro Einnahmen aus einer Amnestie wären ein großer Schritt zur Haushaltskonsolidierung."

Die vom früheren Finanzminister Hans Eichel angebotene Amnestie, die statt erhoffter fünf Milliarden nur einige Hundert Millionen Euro einbrachte, sei vor allem deswegen erfolglos geblieben, weil es damals keine Mehrheit für eine Abgeltungssteuer gegeben habe, erläuterte Kühn. Heute liege die Abgeltungssteuer mit 25 Prozent erheblich unter dem Spitzensatz von 45 Prozent bei der Einkommensteuer. Kühns Tipp: "Schäuble könnte das alte Gesetz wieder auflegen."

"Wirtschaftswoche"  vom 13. Februar 2010,
www.wiwo.de

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