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An einem Datenschutzbrief besteht gar kein Interesse

DIHK-Datenschutz-Expertin Karstedt-Meierrieks in der "SZ"

(02.03.2010) Für überflüssig hält der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) den von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgeschlagenen jährlichen Datenschutzbrief für Bürger.

Annette Karstedt-Meierrieks Die Idee, die im Innenministerium geprüft wird: Unternehmen sollen ihren Kunden einmal jährlich schriftlich mitteilen, welche Daten sie über sie gespeichert haben.

Annette Karstedt-Meierrieks, Referatsleiterin Wirtschaftsverwaltungsrecht, Öffentliches Auftragswesen, Datenschutzrecht beim DIHK, hält überhaupt nichts von einem derart aufwändigen Vorgehen. Denn: "Schon jetzt kann man von den Unternehmen jederzeit Auskunft über alle gespeicherten Daten verlangen, wenn man es denn wünscht", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ").

Die Anfragen bewegten sich jedoch "im einstelligen Prozentbereich", so die Datenschutz-Expertin. "Das zeigt, dass die Bürger nicht sehr interessiert sind, zu erfahren, welche Daten über sie gespeichert sind."

"Süddeutsche Zeitung"   vom 2. März 2010,
www.sueddeutsche.de

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