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Pauschalprämien-Vorschlag hat "im Detail erhebliche Schwächen"

DIHK: Arbeitgeber in dieser Phase nicht zusätzlich belasten

(02.06.2010) Nachbesserungsbedarf sieht Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), bei den Plänen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, eine Pauschalprämie einzuführen.

Dr. Achim DercksDercks: "Der Einstieg in ein Prämiensystem bei der Gesetzlichen Krankenversicherung ist grundsätzlich richtig, im Detail hat der Vorschlag allerdings erhebliche Schwächen.

Ein falsches Signal sind vor allem die zusätzlichen Belastungen für die Arbeitgeber. Höhere Lohnzusatzkosten können die Betriebe nicht gebrauchen in einer Phase, in der doch nach der Krise die Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Aufschwung richtig gestellt werden müssen.

Der soziale Ausgleich für Geringverdiener, die eine solche Prämie nicht aufbringen können, sollte steuerfinanziert sein. Das Modell muss daher deutlich transparenter und zielgenauer ausgestaltet werden, als dies bislang geplant ist."

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