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Effizienzreserven im Gesundheitswesen heben

Achim Dercks in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

(07.06.2010) Mehr Wettbewerb und mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen fordert Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nach dem Scheitern des Prämienplans von Bundesgesundheitsminister Rösler.

Dr. Achim Dercks"Studien haben gezeigt, dass im Gesundheitswesen allein 5 bis 10 Milliarden Euro pro Jahr gespart werden können, wenn die Effizienzreserven gehoben werden", sagte der DIHK-Gesundheitsexperte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Diese Potenziale liegen in erster Linie in intensiverem Wettbewerb."

Auf der Leistungsseite müsse es möglich sein, Einzelverträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern oder Ärzten abzuschließen, forderte Dercks. Außerdem müsse "die Privatisierung von Krankenhäusern fortgesetzt und eine monistische Finanzierung der Häuser schrittweise angestrebt werden".

Mit Blick auf die Einnahmeseite sei der Einstieg in pauschale Versicherungsprämien in Verbindung mit einem steuerfinanzierten sozialen Ausgleich erforderlich, so Dercks. Und: "Auch die Versicherten müssen größere Eigenverantwortung übernehmen, wenn es darum geht, das Gesundheitssystem insgesamt zu stabilisieren."

"Frankfurter Allgemeine Zeitung"   vom 5. Juni 2010,
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