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Den Standort für Qualifizierte attraktiv halten – über den Tag hinaus

DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben im "Handelsblatt"

(20.07.2010) Einer "gesteuerten Zuwanderung", wie von FDP-Generalsekretär Christian Lindner gefordert, steht Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), positiv gegenüber.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben "Deutschland ist heute für viele hochqualifizierte Ausländer als Arbeitsmarkt gar nicht im Fokus", sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer dem "Handelsblatt". Angesichts der demografischen Entwicklung und des zunehmenden Fachkräftemangels müsse sich Deutschland künftig viel stärker als attraktives Einwanderungsland darstellen, mahnte er.

Die Einführung eines Punktesystems, wie in dem von Lindner vorgeschlagenen Reformpaket vorgesehen, könne sinnvoll sein, so Wansleben. "Je nach Bedarf kann die Politik damit schnell, unbürokratisch und wirtschaftsnah unterschiedliche Zuwanderungszahlen für Fachkräfte festlegen."

Parallel dazu seien "aber weitere Reformen vor allem im Steuer- und Sozialsystem erforderlich, damit der Standort Deutschland für Qualifizierte auch über den Tag hinaus attraktiv ist".

"Handelsblatt"   vom 20. Juli 2010,
www.handelsblatt.com

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