Raumordnung
Am 6. Oktober 2008 hat die EU-Kommission ein Grünbuch zum territorialen Zusammenhalt vorgelegt und damit zum offenen Dialog über das Konzept des "territorialen Zusammenhalts" aufgerufen. Der DIHK brachte am 27. Februar 2009 seine Stellungnahme in den Konsultationsprozess ein, in der auch eine eindrucksvolle Zahl grenzüberschreitender IHK-Projekte aufgeführt ist:
Stellungnahme Grünbuch territorialer Zusammenhalt
(PDF, 88 KB)
Der Gesetzentwurf zur Neufassung des Raumordnungsgesetzes des Bundes wird grundsätzlich vom DIHK begrüßt; er lässt aber noch Wünsche offen. Die detaillierte Bewertung bietet ein DIHK-Positionspapier vom 31. März 2008:
Stellungnahme Bundesraumordnungsgesetz (PDF, 57 KB)
Außerdem hat der DIHK im März 2008 ein "Thema der Woche" zur Raumordnung veröffentlicht:
Raumordnung in Deutschland und Europa neu gestalten! (PDF, 41 KB)
Geographische Informationssysteme (GIS) sind nach Einschätzung des DIHK ein wichtiger Beitrag zur Vermarktung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Der DIHK begrüßt daher den Ansatz der GIW-Kommission, die Geodateninfrastruktur in Deutschland und Europa auszubauen.
Ein Positionspapier der IHK-Organisation dazu gibt es hier:
GIS – ein Meilenstein für die Standortentwicklung (Word, 74 KB)
In einem gemeinsamen Leitprojekt erarbeiteten der DIHK und die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen
eine Musterlizenzvereinbarung zum Online-Abruf von Geobasisdaten, Geofachdaten und Geodiensten:
Musterlizenzvereinbarung (PDF, 156 KB)
Beispielanlagen (PDF, 141 KB)
Stadtentwicklung
Damit die Innenstädte in Deutschland wieder zum Magneten für die Bürger werden, müssen Handel, Kultur, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen gemeinsame Anstrengungen unternehmen.
Handlungsansätze aus Sicht der Wirtschaft hat der DIHK in seinem "Leitbild der IHK-Organisation für Stadtentwicklung und Einzelhandel" zusammengefasst. Das im Dezember 2008 überarbeitete Positionspapier steht hier zum Download bereit:
Leitbild für Stadtentwicklung und Einzelhandel (PDF, 74 KB)
Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft beteiligt sich der DIHK intensiv am Diskussionsprozess zu der Territorialen Agenda der Europäischen Union und der "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt". Eine Stellungnahme zu diesen Themen vom 22. Januar 2007 ist hier abrufbar:
DIHK-Stellungnahme (PDF, 53 KB)
Business Improvement Districts
Das wichtigste Innovationsfeld für Stadtentwicklung und Stadtmarketing ist das US-amerikanische Modell der "Business Improvement Districts" (BIDs). Dabei schließen sich Einzelhändler und Grundeigentümer zusammen, um ihren Straßenzug in privater Initiative zu bewerben und aufzuwerten – sei es durch Einkaufsbroschüren, gemeinsame Beleuchtungskonzepte, durch ein Ladenleerstands-Management oder Maßnahmen für Sicherheit und Sauberkeit.
Der DIHK hat die erste bundesweite Übersicht der BID-Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern erstellt. Gelistet werden die unterschiedlichen BID-Ansätzen, Modellprojekte und Ansprechpartner:
BID-Aktivitäten, Stand: 1. Juni 2010 (PDF, 111 KB)
Die BID-Projekte, die auf einer landesgesetzliche Grundlage beruhen, sind hier noch einmal gesondert aufgeführt:
BID-Projekte auf landesgesetzlicher Grundlage (PDF, 40 KB)
In seinem Positionspapier "BIDs – eine neue Form der Quartiersentwicklung auf Initiative der Wirtschaft" erläutert der DIHK, warum er die Einrichtung von BIDs begrüßt und wie der "Lösungsansatz BID" funktioniert. Sie finden das Papier hier zum Download:
Positionspapier vom 2. Mai 2007 (PDF, 49 KB)
Einen BID-Leitfaden "Hilfestellung zur Stärkung der Eigeninitiative" stellt die IHK Offenbach auf ihrer Website zum Download zur Verfügung.
Zahlreiche Informationen zum Thema gibt es auch bei der Handelskammer Hamburg.