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"Finanzierung über Hausbanken hat sich grundsätzlich bewährt"

DIHK-Chefvolkswirt Treier in "Euro"

(01.03.2010) Für zu dogmatisch hält Volker Treier, Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den Ansatz, dass sich Firmen grundsätzlich von Banken trennen sollten, die weiter so agieren wie vor der Finanzkrise.

DIHK-Chefvolkswirt Dr. Volker Treier Bosch-Chef Franz Fehrenbach hatte an die deutsche Industrie appelliert, sie dürfe "die Omnipotenz großer Banken nicht länger unkritisch hinnehmen", und für sein Unternehmen angekündigt, die Geschäfte mit Finanzinstituten zu beenden, die meinten, "dass die Finanzierung von Boni ihr Unternehmenszweck ist".

Vor dem Hintergrund dieses Aufrufes holte das Wirtschaftsmagazin "Euro" Stellungnahmen von Experten ein. Dabei betonte DIHK-Chefvolkswirt Treier, dass jedes Unternehmen für sich entscheiden müsse, mit wem es zusammenarbeite.

"Grundsätzlich hat sich die Finanzierung deutscher Firmen über Hausbanken bewährt", so Treier. Und er erinnerte: "Nicht Kredite an Mittelständler sind reihenweise ausgefallen, sondern Darlehen an US-Subprime-Kreditnehmer. Das wissen auch deutsche Banken und richten ihr Engagement wieder stärker auf den industriellen Mittelstand aus."

"Euro"   vom 1. März 2010,
www.finanzen.net/euro

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