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"Forschung erforschen": Die integrierte Bioraffinerie

IHKs laden Mitte Februar in die TU Harburg ein

(24.01.2012) Wie biologische Abfallstoffe möglichst effizient als Energie- und Rohstoffquelle genutzt werden können, untersuchen Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Hamburg-Harburg. Am 16. Februar stellen sie die "Bioraffinerie der Zukunft" vor.

Forschung erforschen 2012

Fossile Rohstoffe werden immer knapper, gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Energie weltweit an. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend attraktiv, Biomasse als Energieträger zu nutzen. Das konkurriert jedoch mit anderen Zielen, insbesondere mit der Nahrungsmittelerzeugung für eine wachsende Weltbevölkerung.

Die "integrierte Bioraffinerie" der Zukunft muss daher die eingesetzten Ressourcen möglichst sparsam einsetzen, beispielsweise durch die sogenannte Kaskadennutzung. Darüber hinaus lässt sich die Rohstoffbasis verbreitern – etwa durch Einbeziehung von Lignocellulose, dem Stoff, der die Verholzung pflanzlicher Zellwände bewirkt.

Diese und andere innovative Gesamtkonzepte entwickelt der am Institut für Technische Mikrobiologie angesiedelte Cluster "Bioraffinerie 2021". Einen Eindruck vom Stand der Forschungen können sich interessierte Wirtschaftsvertreter am 16. Februar ab 16 Uhr verschaffen.

Der Besuch in der TU Harburg ist Teil der Reihe "Forschung erforschen – die Innovationstour der Metropol-IHKs", in der die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Flensburg, Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg und Stade norddeutsche Wissenschaftseinrichtungen und ihre Forschungsthemen präsentieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung "Die integrierte Bioraffinerie: Innovationen für das Leitbild einer nachhaltigen Bioökonomie" ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Handelskammer Hamburg.