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"Wer Arbeit verteuert, fördert die Schattenwirtschaft"

DIHK warnt vor einer Gefährung des aktuellen Trends

(25.01.2012) Als erfreulich bewertet Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den Rückgang der Schwarzarbeit in Deutschland.

Dr. Achim Dercks

Nach gemeinsamen Modellrechnungen der Universität Linz und des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung soll das Volumen der Schattenwirtschaft hierzulande 2012 spürbar sinken.

"Durch die gute Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung haben sich die Jobchancen deutlich verbessert – Schwarzarbeit ist dadurch weniger attraktiv", erklärte Dercks diesen Trend gegenüber der "Leipziger Volkszeitung".

Gleichzeitig warnte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer vor einem gesetzlichen Mindestlohn. Er würde "diese positive Entwicklung konterkarieren", so Dercks. "Denn wer die Arbeit verteuert, fördert damit die Schattenwirtschaft. Das gilt genauso für Steuern, Abgaben oder zusätzliche Bürokratie."