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Energiewende: Zehn Prioritäten für Politik und Wirtschaft

DIHK veröffentlicht Forderungskatalog

(16.02.2012) Ein Eckpunktepapier zur Energiewende hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute in Berlin vorgelegt. Darin werden zehn Herausforderungen formuliert, die Politik und Wirtschaft jetzt mit Vorrang anpacken müssen, damit diese Herkulesaufgabe gelingt.

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So fordert der DIHK, möglichst schnell einen Projektmanager zu benennen, bei dem die Fäden der zahlreichen Einzelmaßnahmen zusammenlaufen.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann betonte: "Für ein so ambitioniertes Vorhaben wie die Energiewende ist ein professionelles, hocheffizientes und effektives Projektmanagement zwingend notwendig. Klare Verantwortlichkeiten, transparente Prozesse und ein stringentes Projektcontrolling sind unverzichtbar, damit wir den Umbau der Energieversorgung schaffen."

Vorgeschlagen werden zudem die Einrichtung eines "Forum Energiewende", eine Akzeptanzoffensive in den Regionen und die sofortige Aufnahme von Gesprächen mit den Nachbarländern. Auch die Deckelung der Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien oder Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei Industrie, Gewerbe und im Wohnungsbau werden angemahnt.

Das Eckpunktepapier "Was jetzt passieren muss, damit die Energiewende gelingt" steht rechts oben zum Download bereit.