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Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.

Deutscher Industrie- und Handelskammertag / Privat statt Staat – zum Wohl der Sicherheit

Privat statt Staat – zum Wohl der Sicherheit

Axel Nitschke: "Politik muss Handlungsoptionen nutzen"

(04.03.2008) Eine Entlastung der Polizei von Routineaufgaben fordert die Wirtschaft vor dem Hintergrund einer aktuellen Untersuchung, die heute beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin vorgestellt wurde.

Strafzettel schreiben, Veranstaltungen schützen – ob solche Aufgaben wirklich von der Polizei erledigt werden müssen, oder ob sie auch an private Sicherheitsdienste vergeben werden könnten, beleuchtet das "Gutachten zur Zusammenarbeit von Polizei und Wirtschaft" von Prof. Rolf Stober, Wissenschaftlicher Direktor der Forschungsstelle Sicherheitsgewerbe der Universität Hamburg.

Die von der Handelskammer Hamburg, dem Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland und dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen beauftragte Untersuchung belegt nach Worten des stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführers Axel Nitschke: "Die Übertragung einiger Polizeiaufgaben auf private Unternehmen ist juristisch machbar."

Die deutsche Wirtschaft wolle die Polizei bei Routine- und Bagatellaufgaben entlasten, sagte Nitschke heute in Berlin. Dies bringe auch einen Beitrag zu mehr Sicherheit.

Das Gutachten zeigt die rechtlichen Chancen und Grenzen einer Übertragung von nicht zwingend hoheitlichen Aufgaben von der Polizei auf die Wirtschaft auf. Die Schlussfolgerungen, die der DIHK aus der Untersuchung zieht, führte Axel Nitschke wie folgt auf:

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