Vom Meister bis zum Betriebswirt
Mit einer breiten Palette von öffentlich-rechtlichen Fortbildungsprüfungen helfen Ihnen die Industrie- und Handelskammern beim Ausbau Ihrer Karrierechancen.
Inhalt
Aufstieg in drei Stufen
Zur Umsetzung ihres staatlichen Auftrags der Wirtschaftsförderung haben die Industrie- und Handelkammern (IHKs) ein dreistufiges System von "Aufstiegsfortbildungen" entwickelt (siehe Grafik):
Der Erstausbildung folgt die Weiterbildung auf der Ebene der "Fachberater" beziehungsweise ähnliche Abschlüsse. Auf der Ebene von Fachwirten / Fachkaufleuten und Meistern werden Fach- und Führungskompetenzen geprüft.
Die oberste Stufe bilden die Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt und zum Geprüften Technischen Betriebswirt. Sie vermitteln ein vielseitiges Repertoire an Leitungskompetenzen, wie sie auf der betrieblichen Managementebene erforderlich sind.
Diese drei Stufen kann man über zwei vertikale "Aufstiegswege" durchlaufen: einen kaufmännischen und einen gewerblich-technischen Zweig. Dabei handelt es sich keineswegs um ein geschlossenes System; auch Quereinsteigern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten.
Die Struktur der IHK-Weiterbildungsprüfungen
Fachwirt
Der Fachwirt ist die kaufmännische Führungskraft innerhalb einer Branche.
Fachwirte sind
- berufserfahrene Branchenspezialisten mit erweiterten und vertieften betriebswirtschaftlichen Kenntnissen
- branchenspezifisch qualifiziert, um als Fach- und Führungskräfte insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen bestehen zu können
- qualifizierte Mitarbeiter, die innerbetriebliche Zusammenhänge und gesamtwirtschaftliche Abhängigkeiten beurteilen können
- aufstiegsbewusste Mitarbeiter, die vorankommen wollen
Nach der kaufmännischen Ausbildung und zwei- bis dreijähriger Berufspraxis ist die IHK-Weiterbildungsprüfung als Fachwirt in über 30 Fachrichtungen möglich, zum Beispiel:
- Bankfachwirt
- Fachwirt für Finanzberatung
- Handelsfachwirt
- Immobilienfachwirt
- Industriefachwirt
- Leasingfachwirt
- Technischer Fachwirt
- Tourismusfachwirt
- Veranstaltungsfachwirt
- Verkehrsfachwirt
- Verlagsfachwirt
- Versicherungsfachwirt
- Wirtschaftsfachwirt
Fachwirte sagen über sich selbst: *)
- Für sechs von zehn Absolventen hat sich die Fachwirtprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in höherer Position, finanzieller Verbesserung und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- Knapp 80 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige Position ihrer neu erlangten beruflichen Qualifikation.
- Die Mehrheit der Absolventen ist zwischen 26 und 30 Jahren alt
Mehr Informationen finden Sie im Weiterbildungsinformationssystem WiS (www.wis.ihk.de)
oder bei Ihrer zuständigen IHK.
*) "Karriere mit Lehre 2008", 6. Weiterbildungserfolgsumfrage Umfrage des DIHK bei den IHK-Weiterbildungsabsolventen der Jahre 2003 bis 2007, September 2008
Industriemeister
Der Industriemeister ist eine qualifizierte industriell-technische Führungskraft
Ein Industriemeister ist
- eine berufserfahrene, industriell-technische Führungskraft mit erweiterten und vertieften Kenntnissen der betrieblichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge
- ein fachlich kompetenter Werkstattleiter mit Personalverantwortung
- ein Koordinator für den reibungslosen Ablauf der Produktion und die Qualität der Produkte
- ein Mittler zwischen Betriebsleitung und seinen Mitarbeitern
- ein betrieblicher Vorgesetzter mit besonderer Verantwortung für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung
Nach der Ausbildung in einem industriell-technischen Beruf und einer zweijährigen einschlägigen Berufspraxis ist die IHK-Weiterbildungsprüfung als Industriemeister in über 50 Fachrichtungen möglich, beispielsweise in den Bereichen:
- Bau
- Chemie
- Elektrotechnik
- Kunststoff und Kautschuk
- Mechatronik
- Metall
- Textilwirtschaft
Die Industriemeister sagen von sich selbst* :
- Für acht von zehn Absolventen (77 Prozent) hat sich die Industriemeisterprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in finanzieller Verbesserung, höherer Position und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- 80 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige Position ihrer beruflichen Qualifikation.
- Fast zwei Drittel erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Die Prüfungen und Lehrgänge orientieren sich am regionalen Weiterbildungsbedarf.
*) Umfrage des DIHK von 2008 mit 3.224 Antworten der Industrie- und Fachmeister-Absolventen der Jahre 2003 bis 2007
Fachmeister
Der Fachmeister ist in anderen Gewerben "Meister seines Faches"
Im Bereich der Industrie- und Handelskammern gibt es neben den klassischen Industriemeistern wie "Industriemeister/in Elektrotechnik" und "Industriemeister/in Metall" auch die Fachmeister, die nicht mit der industriellen Fertigung beschäftigt sind. Sie legen in anderen Gewerken ebenfalls eine Meisterprüfung vor einer IHK ab.
Fachmeister sind zum Beispiel:
- Küchenmeister,
- Floristmeister,
- Meister für Lagerwirtschaft,
- Meister für Schutz- und Sicherheit,
- Wassermeister,
- Hotelmeister oder
- Meister für Veranstaltungstechnik.
Die Fachmeister sagen von sich selbst*:
- Für acht von zehn Absolventen (77 Prozent) hat sich die Meisterprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in finanzieller Verbesserung, höherer Position und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- 80 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige Position ihrer beruflichen Qualifikation.
- Fast zwei Drittel erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Die Prüfungen und Lehrgänge orientieren sich am regionalen Weiterbildungsbedarf.
*) Umfrage des DIHK von 2008 mit 3.224 Antworten der Industrie- und Fachmeister-Absolventen der Jahre 2003 bis 2007
Geprüfter Technischer Fachwirt
Der Geprüfte Technische Fachwirt wirkt als Bindeglied an der Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem technischen Unternehmensbereich.
Geprüfte Technische Fachwirte sind befähigt, in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit sowie in verschiedenen Bereichen und Tätigkeitsfeldern eines Betriebes Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben sowie die Schnittstellenfunktion zwischen den betriebswirtschaftlichen und technischen Unternehmensbereichen durch kommunikative Kompetenzen wahrzunehmen.
Sie stellen sich auf sich verändernde Methoden und Systeme in der Produktion, Strukturen der Arbeitsorganisation und auf neue Methoden der Organisationsentwicklung, der Personalführung und -entwicklung ein und gestalten den technisch-organisatorischen Wandel im Betrieb mit.
Geprüfte Technische Fachwirte sind qualifiziert, unter Berücksichtigung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte eines nachhaltigen Wirtschaftens in den folgenden betrieblichen Funktionsfeldern eigenständig und verantwortlich zu handeln:
- Materialwirtschaft/Logistik,
- Absatzwirtschaft,
- Einkauf,
- Arbeitsvorbereitung/Kostenrechnung,
- Entwicklung/Konstruktion und
- Betriebserhaltung/Produktion.
Berufliche Qualifikation:
Geprüfte Technische Fachwirte verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die sie in der Regel durch eine einschlägige Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung erworben haben. Zur Wahrnehmung ihrer oben beschriebenen Aufgaben verfügen sie insbesondere über folgende Qualifikationen:
- Technische Kommunikation und Werkstofftechnologie
- Fertigungs- und Betriebstechnik
- Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik
- Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle
- Qualitäts- und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz
- Organisation, Führung und Zusammenarbeit
- Unternehmensführung
Prüfung:
Die drei Prüfungsteile gliedern sich in die "Betriebswirtschaftlichen Qualifikationen", die "Technischen Qualifikationen" und die "Handlungsspezifischen Qualifikationen". Alle Teile werden schriftlich geprüft, wobei die Handlungsspezifischen Qualifikationen zusätzlich mündlich in Form einer Präsentation und eines Fachgespräches geprüft werden. Diese Teilprüfung ist integrativ handlungsorientiert gestaltet, es werden daher betriebliche Situationen und Handlungsaufträge beschrieben, die gelöst werden müssen. Das bedeutet, dass alle erworbenen Qualifikationen für die Lösung genutzt werden sollten.
Voraussetzungen:
Zur Prüfung in den Prüfungsteilen "Betriebswirtschaftliche Qualifikationen" und "Technische Qualifikationen" wird zugelassen, wer einen Abschluss in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen, verwaltenden oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich oder eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich nachweist.
Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer die oben genannten Prüfungsteile erfolgreichen abgeschlossen hat und zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis nachweist.
Zur Vorbereitung auf die Prüfung werden auch Bildungsmaßnahmen angeboten, deren Dauer sich an den differenzierten Funktions- und Fachsaufgaben orientieren.
Technischen Fachwirte sagen über sich selbst: *)
- Für über sechs von zehn Absolventen hat sich die Fachwirtprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in höherer Position, finanzieller Verbesserung und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- Über 76 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige, neu erreichte Position dem Profil der Weiterbildung.
- Mehr als zwei Drittel erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Mehr Informationen finden Sie im Weiterbildungsinformationssystem WiS (www.wis.ihk.de)
oder bei Ihrer zuständigen IHK.
*) "Karriere mit Lehre 2008", 6. Weiterbildungserfolgsumfrage Umfrage des DIHK bei den IHK-Weiterbildungsabsolventen der Jahre 2003 bis 2007, September 2008
Geprüfter Betriebswirt
Der Geprüfte Betriebswirt hat sich als Fachkaufmann oder Fachwirt bewährt und kann selbstständige Managementaufgaben übernehmen.
IHK-Geprüfte Betriebswirte sind befähigt, unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen, insbesondere im Zusammenhang mit den Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs entwickeln zu können.
Dabei sind die ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen eines nachhaltigen Wirtschaftens zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang üben sie folgende Aufgaben aus:
- Strategiefindung und -umsetzung im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensführung,
- Gestaltung der organisatorischen Rahmenbedingungen des Unternehmens unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken,
- Auswahl und Einsatz der personalwirtschaftlichen Instrumente zur Sicherung der Unternehmensziele,
- Leitung und Koordination der betrieblichen Leistungsprozesse unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen.
IHK-Geprüfte Betriebswirte verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die sie in der Regel durch eine einschlägige Berufsausbildung, einer Fachwirt- oder Fachkaufmannfortbildungsprüfung, und mehrjährige Berufserfahrung erworben haben. Zur Wahrnehmung ihrer oben beschriebenen Aufgaben verfügen sie über folgende Qualifikationen:
- Wirtschaftliches Handeln und betriebliche Leistungsprozesse
- Marketing-Management
- Bilanz- und Steuerpolitik des Unternehmens
- Finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Unternehmensführung
- Europäische und internationale Wirtschaftsbeziehungen
- Führung und Management im Unternehmen
- Unternehmensführung
- Unternehmensorganisation und Projektmanagement
- Personalmanagement
Prüfung:
Neben schriftlichen Prüfungen in den genannten Themenfeldern soll der Prüfungsteilnehmer in einer Projektarbeit nachweisen, dass er eine komplexe Problemstellung der betrieblichen Praxis erfassen, darstellen, beurteilen und lösen kann. Die Themenstellung berücksichtigt die Berufserfahrung des Teilnehmers. In einem Fachgespräch soll die Thematik der Projektarbeit vertieft und die Kommunikationsfähigkeit nachgewiesen werden.
Voraussetzungen:
Zur Prüfung wird zugelassen, wer eine mit Erfolg abgelegte IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung zum Fachwirt oder Fachkaufmann oder eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz nachweist oder eine mit Erfolg abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauenden kaufmännischen Fachschule und eine anschließende mindestens dreijährige Berufspraxis nachweist.
Zur Vorbereitung auf die Prüfung werden auch Bildungsmaßnahmen angeboten, deren Dauer sich an den differenzierten Funktions- und Führungsaufgaben orientiert.
IHK-Geprüfte Betriebswirte sagen über sich selbst: *)
- Für mehr als 70 Prozent der Absolventen hat sich die Betriebswirtprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in höherer Position, finanzieller Verbesserung und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- Für knapp zwei Drittel der Absolventen entspricht die jetzige, neu erreichte Position ihrer beruflichen Qualifikation dem Profil der erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung.
- 85 Prozent der Absolventen würden sich wieder für die Weiterbildung zum Betriebswirt entscheiden
Mehr Informationen finden Sie im Weiterbildungsinformationssystem WiS (www.wis.ihk.de)
oder bei Ihrer zuständigen IHK.
*) "Karriere mit Lehre 2008", 6. Weiterbildungserfolgsumfrage Umfrage des DIHK bei den IHK-Weiterbildungsabsolventen der Jahre 2003 bis 2007, September 2008
Geprüfter Technischer Betriebswirt
Der Geprüfte Technische Betriebswirt hat sich als Industrie- oder Fachmeister bewährt und kann selbstständige Managementaufgaben übernehmen
Ein Geprüfter Technischer Betriebswirt ist befähigt, mit der erforderlichen unternehmerischen Handlungskompetenz zielgerichtet Lösungen technischer sowie kaufmännischer Problemstellungen im betrieblichen Führungs- und Leistungsprozess zu erarbeiten.
Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung:
- eine mit Erfolg abgelegte Prüfung zum Industriemeister oder eine vergleichbare technische Meisterprüfung oder eine mit Erfolg abgelegte staatlich anerkannte Prüfung zum Techniker
oder - eine mit Erfolg abgelegte Prüfung zum Technischen Fachwirt (IHK)
oder - eine mit Erfolg abgelegte, staatlich anerkannte Prüfung zum Ingenieur mit wenigstens zweijähriger einschlägiger beruflicher Praxis.
Inhalte der Weiterbildung:
Aspekte der allgemeinen Volks- und Betriebswirtschaftslehre - Rechnungswesen – Finanzierung und Investition - Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft
Organisation und Unternehmensführung – Personalmanagement - Informations- und Kommunikationstechniken
Die Prüfung
Neben schriftlichen Prüfungen in den genannten Themenfeldern soll der Prüfungsteilnehmer in einer Projektarbeit nachweisen, dass er komplexe, praxisorientierte Problemstellungen an der Schnittstelle der technischen und kaufmännischen Funktionsbereiche im Betrieb erfassen, darstellen, beurteilen und lösen kann. Die Themenstellung berücksichtigt die Berufserfahrung des Teilnehmers.
In einem Fachgespräch soll die Thematik der Projektarbeit vertieft und die Kommunikationsfähigkeit nachgewiesen werden.
Geprüfter Fachberater
Der Geprüfte Fachberater ist der fachlich versierte Außenvertreter seiner Branche
IHK-geprüfte Fachberater sind qualifizierte Fachkräfte mit umfassender Sachkompetenz für einen betrieblichen Aufgabenbereich mit direktem Kundenkontakt. Es handelt sich um zielorientierte Mitarbeiter, die sich in ihrem Beruf entwickeln wollen und dafür insbesondere vertieftes organisatorisch-methodisches und dispositives Wissen nutzen.
Fachberater sind qualifiziert, die folgenden Aufgaben eigenständig und verantwortlich wahrzunehmen:
- Systematisches und strukturiertes Planen, Steuern sowie Regeln des eigenen Tätigkeitsbereiches,
- Beratungsgespräche vorbereiten, anbahnen und durchführen
- Individuelle und bedarfsgerechte Konzepte im Kundenkontakt – unter Beachtung der Schnittstellen zu weiteren Funktionsbereichen sowohl des eigenen Unternehmens als auch des Kundenunternehmens – ausarbeiten
- Sachgerechtes Aufbereiten zielbezogener Informationen aus dem Kundenkontakt für die Rückkopplung an das eigene Unternehmen
Nach der Ausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf und einer mindestens sechsmonatigen Berufspraxis ist die IHK-Weiterbildungsprüfung als Fachberater in zurzeit fünf Tätigkeitsschwerpunkten möglich, zum Beispiel:
- Finanzdienstleistung
- Vertrieb
- Bau- und Heimwerkermärkte
Fachberater sagen über sich selbst:*)
- Für sieben von zehn Absolventen hat sich die Fachberaterprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Über 62 Prozent sind nach der Prüfung selbstständig tätig.
- Über 84 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Mehr als 80 Prozent wollen sich weiterqualifizieren und aufbauende Prüfungen, beispielsweise zum Fachwirt ablegen
- Ungefähr 42 Prozent erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Die Prüfungen und Lehrgänge orientieren sich am regionalen Weiterbildungsbedarf.
Mehr Informationen finden Sie im Weiterbildungsinformationssystem WiS (www.wis.ihk.de)
oder bei Ihrer zuständigen IHK.
*) "Karriere mit Lehre 2008", 6. Weiterbildungserfolgsumfrage Umfrage des DIHK bei den IHK-Weiterbildungsabsolventen der Jahre 2003 bis 2007, September 2008
Fachkaufmann
Der Fachkaufmann ist der Funktionsspezialist
Fachkaufleute sind
- berufserfahrene Funktionsspezialisten mit vertieften betriebswirtschaftlichen Kenntnissen
- qualifizierte Fachkräfte mit umfassender Sachkompetenz in betrieblichen Funktionsbereichen
- Spezialisten mit organisatorisch-methodischem und dispositivem Wissen
- aufstiegsbewusste Mitarbeiter, der in ihrem Tätigkeitsfeld vorankommen wollen
Nach der Ausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf und dreijähriger Berufspraxis ist die IHK-Weiterbildungsprüfung als Fachkaufmann in fast 20 Fachrichtungen möglich, zum Beispiel:
- Außenwirtschaft
- Bilanzbuchhalter
- Controller
- Einkauf und Logistik
- Marketing
- Organisation
- Personal
- Büromanagement
- Werbung und Kommunikation
Fachkaufleute sagen über sich selbst: *)
- Für sieben von zehn Absolventen hat sich die Fachkaufmannsprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in finanzieller Verbesserung, höherer Position und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- Über 84 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige, neu erlangte Position dem Profil ihrer erfolgreich abgeschlossenen beruflichen Qualifikation.
- Fast zwei Drittel erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Die Prüfungen und Lehrgänge orientieren sich am regionalen Weiterbildungsbedarf.
Mehr Informationen finden Sie im Weiterbildungsinformationssystem WiS (www.wis.ihk.de) oder bei Ihrer zuständigen IHK.
*) "Karriere mit Lehre 2008", 6. Weiterbildungserfolgsumfrage Umfrage des DIHK bei den IHK-Weiterbildungsabsolventen der Jahre 2003 bis 2007, September 2008
- Jochen Reinecke
- T +49 30 20308 - 2504
- F +49 30 20308 - 2524
- reinecke.jochen@dihk.de
- Dr. Gordon Schenk
- T +49 30 20308 - 2506
- F +49 30 20308 - 2524
- schenk.gordon@dihk.de
Weiterbildungs-Informations-System
Seminare und Lehrgänge zur gesamten Palette der Weiterbildung können Sie im Weiterbildungs- Informations-System (WIS) der IHK-Organisation recherchieren – bundesweit.
www.wis.ihk.de
Die IHK-Produktpalette
Die DIHK-Bildungs-GmbH entwickelt im IHK-Auftrag bundeseinheitliche Produkte und Dienstleistungen für die Weiterbildung – vom Zertifikatslehrgang bis zur Lernhilfe.
www.dihk-bildungs-gmbh.de

