Industriemeister
Der Industriemeister ist eine qualifizierte industriell-technische Führungskraft
Ein Industriemeister ist
- eine berufserfahrene, industriell-technische Führungskraft mit erweiterten und vertieften Kenntnissen der betrieblichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge
- ein fachlich kompetenter Werkstattleiter mit Personalverantwortung
- ein Koordinator für den reibungslosen Ablauf der Produktion und die Qualität der Produkte
- ein Mittler zwischen Betriebsleitung und seinen Mitarbeitern
- ein betrieblicher Vorgesetzter mit besonderer Verantwortung für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung
Nach der Ausbildung in einem industriell-technischen Beruf und einer zweijährigen einschlägigen Berufspraxis ist die IHK-Weiterbildungsprüfung als Industriemeister in über 50 Fachrichtungen möglich, beispielsweise in den Bereichen:
- Bau
- Chemie
- Elektrotechnik
- Kunststoff und Kautschuk
- Mechatronik
- Metall
- Textilwirtschaft
Die Industriemeister sagen von sich selbst* :
- Für acht von zehn Absolventen (77 Prozent) hat sich die Industriemeisterprüfung vorteilhaft im Beruf ausgewirkt. Sichtbar wird der Erfolg in finanzieller Verbesserung, höherer Position und Sicherheit des Arbeitsplatzes.
- 80 Prozent würden sich wieder für dieses Weiterbildungsziel entscheiden.
- Für den überwiegenden Teil entspricht die jetzige Position ihrer beruflichen Qualifikation.
- Fast zwei Drittel erreichten dieses Ziel im Alter von unter 30 Jahren.
Die Prüfungen und Lehrgänge orientieren sich am regionalen Weiterbildungsbedarf.
*) Umfrage des DIHK von 2008 mit 3.224 Antworten der Industrie- und Fachmeister-Absolventen der Jahre 2003 bis 2007

