Industriereport
Mit dem "Industriereport" präsentiert der DIHK regelmäßig Sonderauswertungen seiner Konjunkturumfrage bei den 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Die IHKs befragen dazu jeweils eine repräsentative Auswahl ihrer Mitgliedsunternehmen.
Die jüngste Erhebung, die der DIHK im Dezember 2011 vorstellte, zeigt, dass die Industrie 2012 Taktgeber bei den Investitionen in Deutschland bleibt. Fast jedes dritte Unternehmen will mehr investieren – vor allem in den Kapazitätsausbau, was der DIHK als Zeichen für das Vertrauen der Unternehmen in den Industriestandort Deutschland wertet.
Darüber hinaus will die Industrie auch 2012 neue Mitarbeiter einstellen, wenngleich mit gedrosseltem Tempo. Jeder fünfte Industriebetrieb will seine Belegschaft aufstocken; besonders hoch ist die Einstellungsbereitschaft in der Metall- und Elektroindustrie. Nach Einschätzung des DIHK werden 2012 in der Industrie rund 60.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.
Der Industriereport 2010 | 2011 verdeutlicht allerdings auch, dass die europäische Schuldenkrise vor allem die Exportaussichten der Unternehmen dämpft. Gleichzeitig sind von der Inlandsnachfrage nur wenige Impulse zu erwarten. Zusammen mit der Sorge um steigende Energie- und Rohstoffpreise drückt dies die Erwartungen der Unternehmen.
Trotz der konjunkturellen Verlangsamung zeigt sich die Industrie robust. Der DIHK erwartet für 2012 einen Anstieg der Industrieproduktion um 0,5 Prozent – das entspricht der Hälfte des für die Gesamtwirtschaft prognostizierten Zuwachses.
Sie finden den Industriereport 2011 | 2012 sowie ältere Umfragen rechts oben zum Download.
Downloads
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- DIHK-Industriereport 2011 | 2012
- 448.2 kB (PDF)
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- DIHK-Industriereport 2010 | 2011
- 433.6 kB (PDF)
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- DIHK-Industriereport 2009
- 340.8 kB (PDF)
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- DIHK-Industriereport 2008 | 2009
- 491.8 kB (PDF)

