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"Ausgezeichnete regionale Industrieinitiativen 2022" gekürt

Vorreiter-Ideen zu Automotive, Kunststoff und Wasserstoff
Preisverleihung Industriekonferenz 2022

Drei Initiativen wurden auf dem EUREF-Campus in Berlin gewürdigt

© DIHK / Jens Schicke

Die Sieger des Wettbewerbs "Ausgezeichnete regionale Industrieinitiative" stehen fest: Bei der Industriekonferenz 2022 wurden am 29. November drei regionale Initiativen geehrt, die zeigen, welche Chancen Netzwerke der Industrie in Zeiten des Umbruchs und der Transformation bieten.

Gesucht wurden Initiativen, denen es besonders gut gelingt, Unternehmen und weitere Akteure einzubinden (Kategorie Kooperation) oder die eine besonders aktive, hochwertige oder originelle Außenkommunikation umsetzen (Kategorie Kommunikation). Gefunden hat die unabhängige Fachjury gleich drei Beispiele mit innovativen Ideen – einen Sonderpreis gab es für ein Netzwerk zum Thema Wasserstoff.

Die Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen setzt den Wettbewerb "Ausgezeichnete regionale Industrieinitiative 2022" im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) um. Er soll verdeutlichen, welch enormen Beitrag die Branche für die Gesellschaft leistet. Immerhin geht es um einen Wirtschaftszweig, in dem 6,2 Millionen Menschen Arbeit finden, dessen Produkte für die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft unerlässlich sind und der innovative Lösungen für eine grundlegende Transformation finden muss.

Franziska Brantner, parlamentarische Staatssekretärin im BMWK, zeichnete im Rahmen der Industriekonferenz des Ministeriums folgende drei Siegerinitiativen 2022 öffentlich aus, an denen jeweils auch Industrie- und Handelskammern beteiligt sind:

Menschen auf einer Bühne präsentieren eine Siegerurkunde

© DIHK / Jens Schicke

In der Kategorie Kooperation wurde das Bündnis für Transformation Region Heilbronn-Franken für das Projekt "Transformotive" geehrt, das am Aufbau einer zukunftsfähigen Automobil- und Mobilitätswirtschaft in der Region Heilbronn-Franken arbeitet.

Dank des netzwerkorientierten Projektansatzes können die Unternehmen vor Ort von zahlreichen Angeboten in den Bereichen Strategie- und Produktentwicklung profitieren – bis hin zur Qualifizierung von Führungskräften und Belegschaften. Das hilft ihnen, den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, die sich aus der Transformation der Industrie ergeben.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der professionellen Struktur, dem klaren Fokus der Arbeit des Projekts sowie der intensiven Einbindung der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung von "Transformotive".

Zwei Frauen auf einer Bühne, eine präsentiert eine Siegerurkunde

© DIHK / Jens Schicke

In der Kategorie Kommunikation überzeugte die Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg: Ihre Kampagne "Kunststoff – das Material mit Perspektive – finde Deine!" soll einen faktenbasierten Dialog mit der Öffentlichkeit anstoßen. In Veranstaltungen und über einen intelligenten Mix unterschiedlicher Social-Media-Formate wird für die Leistungen sowie die Innovationskraft der Branche und für eine positive Wahrnehmung des Werkstoffs Kunststoff geworben.

Den Juroren gefiel besonders, dass die Initiative mit ihrer digitalen Kommunikation vor allem junge Menschen erreicht, diesen auch den ökologischen Mehrwert von Kunststoff aufzeigt und zu einer ausgewogenen Sicht auf dieses Material beiträgt.

Menschen auf einer Bühne präsentieren eine Siegerurkunde

© DIHK / Jens Schicke

Der Sonderpreis im Wettbewerb "Ausgezeichnete regionale Industrieinitiative 2022" ging an das "Wasserstoffnetzwerk Nordostniedersachsen H2.N.O.N". Das Netzwerk vereint elf Landkreise im Amtsbezirk Lüneburg in dem Ziel, den norddeutschen Raum zu einer bedeutenden Erzeugerregion von erneuerbaren Energien aufzubauen; der Schwerpunkt soll dabei auf grünem Wasserstoff liegen.

Gemeinsam mit Partnern hat die Initiative bereits konkrete Großinvestitionsprojekte in der Region initiiert, beispielsweise das Wasserstofftechnologiezentrum für Luft- und Schifffahrt (ITZ Nord). H2.N.O.N arbeitet an der (Weiter-) Entwicklung lokaler Wasserstoffzentren.

Die Mitglieder der Jury betonten in ihrer Bewertung, die Initiative ergreife vorbildlich die Chancen der industriellen Transformation. Mit ihrem Fokus auf Wasserstoff arbeite sie daran, die gesellschaftliche Akzeptanz dieses zunehmend bedeutenden Industriezweigs zu steigern.


Die bei der DIHK Service GmbH angesiedelte Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen setzt sich für mehr Sichtbarkeit für die regionale Industrie und eine positive Wahrnehmung ihrer Leistungen für die Gesellschaft ein. Dafür baut sie im Auftrag des BMWK eine Industriedialogstruktur mit und zwischen regionalen Industrieinitiativen auf.

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Janine Hansen Projektleiterin Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen

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Ben Bügers Referatsleiter für interne und digitale Kommunikation