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"Preisdeckel für Gas würde das Angebot weiter verknappen"

DIHK-Präsident Adrian zum Treffen der EU-Energieminister
Rohre, die zu einer Raffinerie im Hintergrund führen

Energiepreise und -versorgungssicherheit bereiten den EU-Mitgliedstaaten große Sorgen

© imaginima / Getty Images

Vor dem Hintergrund der dramatischen Preissteigerungen bei Erdgas und Strom treffen sich die europäischen Energieministerinnen und -minister am 9. September zu einem Gedankenaustausch in Brüssel. Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt, jetzt kluge Entscheidungen zu treffen.

DIHK-Präsident Peter Adrian

Peter Adrian

© DIHK / Werner Schuering

"Viele Unternehmen sind durch die hohen Gas- und Strompreise inzwischen akut in ihrer Existenz gefährdet", schildert Adrian die aktuelle Lage. Sie bekämen teilweise nicht einmal mehr Versorgungsverträge angeboten.

Die Lage sei ernst, so der DIHK-Präsident. "Nicht nur verlieren wir von Tag zu Tag mehr Wertschöpfung in Europa, immer öfter geht es schon um das Überleben der Betriebe." Daher gelte es, alle Erzeugungs- und Netzkapazitäten zu mobilisieren, um dem Mangel entgegenzuwirken.

"Ein Preisdeckel auf importiertes Gas wäre hierfür jedoch das falsche Mittel", warnt Adrian, "denn er würde das Angebot weiter verknappen."

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Josephine Möslein Referatsleiterin Europäische Energie- und Klimapolitik

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