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Abschlagszahlungen auf Dezemberhilfe gestartet

Unternehmen können bis zu 50.000 Euro erhalten
Gestapelte Stühle eines Gastronomiebetriebes

Geld gibt es etwa für die auch im Dezember geschlossenen Gastronomiebetriebe

© DIHK / Jens Schicke

Für Unternehmen, die zum Bezug der außerordentlichen Wirtschaftshilfe berechtigt sind und einen Antrag auf "Dezemberhilfe" gestellt haben, fließen ab sofort die ersten Abschlagszahlungen. Das teilte jetzt das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe richtet sich an Unternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 ihren Geschäftsbetrieb ab dem 3. November einstellen mussten – in der Regel Gastronomie-, Hotel- und Freizeitbetriebe.

Unternehmer, die von diesen Schließungen direkt oder indirekt betroffen sind, können Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 als Beitrag zum Ausgleich der erlittenen Schäden erhalten.

Als Novemberhilfe gestartet, war das Programm in den Dezember hinein verlängert worden. Die Antragstellung für die Dezemberhilfe ist seit kurz vor Weihnachten möglich; seit dem 5. Januar fließen nun die Abschlagszahlungen.

Nachdem die Abschläge für die Novemberhilfe zunächst auf 10.000 Euro gedeckelt waren, können nun Hilfen bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro gewährt werden. Soloselbstständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen.

Einzelheiten haben wir in unserer FAQ zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen zusammengestellt.

Die Antragsformulare und weitere Infos gibt es unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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Porträtbild Dr. Marc Evers, Referatsleiter Mittelstand | Existenzgründung | Unternehmensnachfolge
Dr. Marc Evers Referatsleiter Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge

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Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst