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Abwehrschirm muss rasch in der angespannten Realität ankommen

Peter Adrian sieht Breite der Wirtschaft vor existenziellen Problemen
Drei Gasflammen auf einem Herd

Zum Entlastungspaket der Bundesregierung gehört auch die Einführung einer Gaspreisbremse

© yorkfoto / E+ / Getty Images

Als gute Nachricht bewertet Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dass die Bundesregierung Unternehmen und Verbrauchern mit einem milliardenschweren "Abwehrschirm" helfen will, die explodierenden Energiekosten zu bewältigen.

Peter Adrian dynamisch

Peter Adrian

© DIHK / Werner Schuering

"Die von der Bundesregierung angekündigten 200 Milliarden Euro sind ein wichtiges Signal, um mit den enormen wirtschaftlichen Belastungen umzugehen", so Adrian. "Denn die hohen Gas- und Strompreise sind für viele Unternehmen ein existenzielles Problem." Das gelte schon lange nicht mehr nur für die energieintensive Industrie, sondern für die Breite der Wirtschaft. Nach Einschätzung des DIHK-Präsidenten ist es deshalb "eine gute Nachricht, dass die Bundesregierung jetzt ein Stoppschild setzen will gegen den unkontrollierten Energiepreisanstieg".

Parallel intensiv das Energieangebot ausbauen

Denn es gelte: "Ohne Energie kann keine Wirtschaft laufen. Deshalb müssen wir parallel die Anstrengungen zur Steigerung des Energieangebots intensiv fortsetzen. Der Verzicht auf die Gasumlage bedeutet für die Wirtschaft nicht nur finanzielle Entlastung, sondern auch bürokratische Erleichterungen."

Die Unternehmen setzten darauf, dass das angekündigte Belastungsmoratorium tatsächlich durchgängig beachtetet werde, stellt Adrian klar. "Der Abwehrschirm muss nun rasch in der angespannten Realität der Unternehmen ankommen."

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Porträtbild Dr. Sebastian Bolay, Referatsleiter Energiepolitik | Strommarkt | erneuerbare Energien
Dr. Sebastian Bolay Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie

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Porträtfoto Thomas Renner
Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst