Pfadnavigation

Adrian: Vor allem internationale Engpässe treiben Inflation

DIHK-Präsident zur Konzertierten Aktion von Bundeskanzler Olaf Scholz
LKW verlässt Raffinerie in der Nacht

Insbesondere die Preissteigerungen bei Energieträgern und Strom machen Wirtschaft und Verbrauchern zu schaffen

© Peter Cade / Stone / Getty Images

Bei der von Bundeskanzler Olaf Scholz initiierten Konzertierten Aktion dringt DIHK-Präsident Peter Adrian darauf, auch die preistreibenden Engpässe auf der Angebotsseite zu erweitern. Das sagte Adrian vor seiner Teilnahme an der Runde im Kanzleramt auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

DIHK-Präsident Peter Adrian

Peter Adrian

© DIHK / Werner Schuering

Zwar seien Geldpolitik und Lohnentwicklung sehr wichtige Aspekte beim Umgang mit Inflation, sagte Adrian der Deutschen Presse-Agentur.

"In der aktuellen Preisspirale kommt es aber auch auf weitere wichtige Einflussfaktoren an. Denn wir haben es mit Inflation zu tun, die insbesondere durch Kostensteigerungen bei Energie, Rohstoffen und anderen Engpässen in internationalen Lieferketten gespeist wird." 

Der DIHK-Präsident plädierte deshalb dafür, Maßnahmen anzugehen, die vor allem Defizite auf der Angebotsseite beseitigten. Dazu gehören nach seiner Einschätzung auch schnellere Genehmigungsverfahren und Erleichterungen beim Umstieg etwa auf neue Technologien oder Lieferanten.

Angesichts der Preisexplosion ist jede staatliche Extralast und überflüssige Vorschrift, die wegfallen kann, eine hilfreiche Entlastung.

Peter Adrian

Kontakt

Porträtfoto Thomas Renner
Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst