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AKW-Weiterbetrieb gut für Netzstabilität und gegen Engpässe

DIHK-Präsident Adrian plädiert für Erwerb neuer Brennstäbe
Kernkraftwerk Isar 2 hinter Wohnbebauung

Kraftwerke wie Isar 2 können helfen, die Energiekrise zu lindern

© Alexandra Beier / Getty Images News

Grundsätzlich wird der Einsatz von Atomstrom auch in der deutschen Wirtschaft kontrovers diskutiert. In der derzeitigen Lage registriert der DIHK unter den Unternehmen jedoch viel Unterstützung für einen Weiterbetrieb der letzten drei aktiven Meiler.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte am 17. Oktober angeordnet, die letzten drei noch am Netz befindlichen Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland – Isar 2, Neckarwestheim 2 und auch Emsland – noch bis Mitte April 2023 weiterlaufen zu lassen.

Peter Adrian dynamisch

Peter Adrian

© DIHK / Werner Schuering

Dies sei mit Blick auf die Netzstabilität und mögliche Versorgungsengpässe bei Strom und Gas "notwendig", kommentierte DIHK-Präsident Peter Adrian die Entscheidung auf Medienanfrage.

Denn: "Wir müssen alles dafür tun, das nach wie vor knappe Angebot an Energie auszubauen und damit die Explosion der Energiepreise abzumildern – das gilt auch mit Blick auf den Winter 2023/24." Daher wäre es nach Einschätzung Adrians "klug, sich auf einen Weiterbetrieb mit neuen Brennstäben vorzubereiten".

Er wies darauf hin, dass das Thema Kernkraft in der Wirtschaft umstritten bleibe. Doch: "In der aktuellen Krisensituation gibt es aber breite Unterstützung für einen solchen Weiterbetrieb."

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Porträtbild Dr. Sebastian Bolay, Referatsleiter Energiepolitik | Strommarkt | erneuerbare Energien
Dr. Sebastian Bolay Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie

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Petra Blum Pressesprecherin