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Betriebe können sich um den Deutschen Kulturförderpreis bewerben

Einsendungen sind bis Ende Januar möglich
Walls of Vision

Die "Walls of Vision": eines der ausgezeichneten Projekte aus der vergangenen Runde

© Dr. Hans Riegel-Stiftung

Viele Unternehmen engagieren sich stark für die Kulturförderung in Deutschland – oft, ohne das an die große Glocke zu hängen. Diese Betriebe und unternehmensnahen Stiftungen können ihre herausragenden Projekte jetzt bis zum 31. Januar 2023 für den Deutschen Kulturförderpreis einreichen.

Initiator der Auszeichnung ist der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), dem auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) angehört.

In dieser Runde wird der Preis erstmals nicht nach Unternehmensgröße vergeben. Eingang in die Bewertung finden Faktoren wie gesellschaftliche Relevanz, künstlerische Qualität oder Innovationskraft. Über die besten Projekte berichten die Medienpartner: der TV-Kanal ZDF/3sat und das "Handelsblatt".

Von einer Teilnahme am Wettbewerb profitiert auch, wer nicht zu den Preisträgern gehört: Alle Einreichungen werden auf der Website des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft vorgestellt und via Social Media kommuniziert. Zudem erhalten alle beteiligten Unternehmen und Stiftungen eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 1. Juni 2023 – eine ausgezeichnete Gelegenheit für den Austausch mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft.

Die Preisträger der letzten Runde

In der vergangenen Wettbewerbsrunde 2020/21 konnten sich – noch nach Größenklassen – folgende Bewerber durchsetzen:

  • Kleine Unternehmen:
    Schneider und Partner aus Dresden für die aktive und kontinuierliche Förderung des OSTRALE Zentrums für zeitgenössische Kunst
  • Mittlere Unternehmen:
    Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA für ihr Corona-Nothilfeprogramm, das Auswirkungen der Corona-Pandemie für besonders betroffene Musikschaffende abfederte
  • Große Unternehmen:
    Dr. Hans Riegel-Stiftung für das Projekt "Walls of Vision", das in die heutige Zeit transferierte historische Kunstwerke in Form von Fassadenkunstwerken der Öffentlichkeit frei zugänglich macht
  • Große Unternehmen (ab 50.000 Mitarbeitende):
    Daimler für die Unterstützung eines sozialen und langfristig angelegten Musikvermittlungs-Projektes an der Internationalen Bachakademie Stuttgart
  • Sonderpreis für Projekt mit Bezug zu Covid-19:
    Lübecker "Kulturtreibhaus" und Possehl-Stiftung für die Aktion "Kulturfunke", das Kulturschaffende unterstützte, die durch das Raster der gängigen Förderangebote in der Corona-Krise fielen

Informationen zur Auszeichnung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft.

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Porträtfoto Frank Thewes
Frank Thewes Bereichsleiter Kommunikation