Pfadnavigation

Corona-Wirtschaftshilfen erreichen 100 Milliarden Euro

Gut die Hälfte der zugesagten oder ausgezahlten Gelder entfällt auf KfW-Kredite
leere Ladenzeile

Viele Branchen wie etwa den Einzelhandel hat die Pandemie hart getroffen

© Jana Zimmermeyer / DIHK

Die vom Staat bewilligten beziehungsweise ausgezahlten Corona-Wirtschaftshilfen für pandemiebetroffene Unternehmen haben nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums mittlerweile ein Volumen von rund 100 Milliarden Euro erreicht.

Für die Stützung der Betriebe, die von der Covid-19-Krise besonders schwer getroffen sind, seien zum Stichtag 10. Mai insgesamt 99,97 Milliarden Euro ausgegeben oder zugesagt worden, meldete das Ministerium.

Das Portfolio der Corona-Wirtschaftshilfen ist breit gefächert. Rund die Hälfte der Gelder entfällt auf KfW-Kredite, ein weiteres gutes Drittel auf direkte Zuschüsse – von den im Frühjahr 2020 gewährten Soforthilfen bis hin zu den November- und Dezember- sowie den Überbrückungshilfen. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie Bürgschaften und Garantien machen dann noch ein gutes Achtel aus.

Corona-Hilfen-Stand-Mai-2021

© DIHK

Neben den 100 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen wurden seit März 2020 auch rund 30 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld bewilligt.

Einen kompletten Überblick über die Unterstützungsmaßnahmen gibt es auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums.

Kontakt

Porträtbild Dr. Marc Evers, Referatsleiter Mittelstand | Existenzgründung | Unternehmensnachfolge
Dr. Marc Evers Referatsleiter Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge