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DIHK-Leitfaden zur Integration von Geflüchteten überarbeitet

Neuauflage berücksichtigt auch Regelungen für Menschen aus der Ukraine
Zwei Köche, einer dunkel-, einer hellhäutig, stehen an einem Tisch mit vielen Schalen

Menschen mit Migrationshintergrund können helfen, den Fachkräftemangel hierzulande zu lindern

© jacoblund / Getty Images

Von Aufenthaltsdauer bis Beschäftigungsduldung: Wichtige Themen rund um die "Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung" behandelt der gleichnamige Leitfaden des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) jetzt in einer umfassend aktualisierten Fassung.

Mehr als zwei Millionen Schutzsuchende sind in den vergangenen sechs Jahren nach Deutschland gekommen. Ihre Integration in Wirtschaft und Gesellschaft erfordert das Engagement vieler gesellschaftlicher Akteure; gleichzeitig verspricht sie Chancen für Unternehmen, da Geflüchtete einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten können.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Thema sind allerdings zahlreich und oft unübersichtlich. In seinem neu aufgelegten Leitfaden behandelt der DIHK die wichtigsten Fragen und Unterstützungsangebote. Der Wegweiser wurde von Grund auf überarbeitet und berücksichtigt jetzt unter anderem die besonderen Regelungen zu Geflüchteten aus der Ukraine.

Infos zu Arbeitsmarktzugang, Qualifizierung, Förderung & Co.

Wie läuft das deutsche Asylverfahren grundsätzlich ab? Welche Voraussetzungen gelten für eine Beschäftigungsduldung oder für eine Chancen-Aufenthaltserlaubnis? Welche Wartezeiten sind einzuhalten? Wer kann von der Weiterbildungsförderung nach dem Qualifizierungschancengesetz profitieren? Müssen ausländische Berufsabschlüsse in Deutschland anerkannt werden?

Antworten auf diese und viele andere Fragen bietet die Publikation in neun Kapiteln: Zunächst werden grundlegende rechtliche Informationen zum Aufenthalt sowie zum Arbeitsmarktzugang aufgeführt. Anschließend geht es um Praktika und weitere Einstiegswege in den Arbeitsmarkt, um Ausbildung sowie Beschäftigung und die jeweiligen Fördermöglichkeiten, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse, den Spracherwerb oder die Integration vor Ort – und nicht zuletzt um die Unterstützung seitens der Industrie- und Handelskammern, der DIHK-Bildungs-gGmbH oder des Netzwerks "Unternehmen integrieren Flüchtlinge". 

Darüber hinaus erleichtern ein Stichwortverzeichnis sowie eine Übersicht der relevanten Gesetzestexte den Weg durch die Materie.

Sie finden die Veröffentlichung hier zum Download:

"Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung" (PDF, 5 MB)

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Anne Courbois, Referatsleiterin Integration, Vielfalt, Familie in der Arbeitswelt
Anne Courbois Referatsleiterin Integration, Vielfalt, Familie in der Arbeitswelt

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Porträtbild Julia Fellinger, Pressesprecherin
Julia Fellinger Pressesprecherin