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Erholung im Außenhandel schwächt sich ab

DIHK passt rechnerische Wachstumsprognose für die Ausfuhren an
Schranke vor LKW

Grenzschließungen und Handelsbeschränkungen bremsen die deutschen Exporte aus

© AlexSava / iStock / Getty Images Plus

Nach dem Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr haben die deutschen Ausfuhren ab Mai 2020 langsam wieder zugelegt. Doch die Erholung verliert zunehmend an Dynamik, das zeigen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Demnach stiegen die deutschen Exporte im Oktober 2020 zwar gegenüber dem Vormonat September kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent, sie lagen aber immer noch um  6,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Angesichts dieser Entwicklung und der wegen der Pandemie weiterhin unsicheren Lage auf vielen Weltmärkten passt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Wachstumsprognose für die hiesigen Exporte im Jahr 2021 von zuvor 9 Prozent auf nun 7 Prozent an.

Damit erwartet er für das kommende Jahr zwar einen deutlichen Nachholeffekt bei den Ausfuhren, der starke Rückgang aus 2020 wird aber noch nicht wieder ausgeglichen werden können. Für das laufende Jahr prognostiziert der DIHK ein Minus von 10 Prozent beim Export.

Die monatliche Übersicht über die Außenhandelszahlen des Statistischen Bundesamtes, die der DIHK ständig aktualisiert, können Sie hier abrufen.

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Carolin Herweg
Carolin Herweg Referatsleiterin Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik

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Porträtbild Daphne Grathwohl, Referatsleiterin Strategische Themenplanung und Qualitätssicherung
Daphne Grathwohl Referatsleiterin Strategische Themenplanung und Qualitätssicherung