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Gemeinsam mehr aus den Agrarerzeugnissen Ghanas machen

AHK und Partner richten am 13. Juli ein "Agro-Processing Brunch" aus
Cashew-Sortierung in einer westafrikanischen Fabrik

Unter anderem könnte die Cashew-Produktion von der Zusammenarbeit mit deutschen Betrieben profitieren

© Issouf Sanogo / AFP / Getty Images

Viele international begehrte Nahrungsmittel wie Mangos, Cashewkerne oder Kakao werden in Ghana angebaut – die Potenziale in Produktion und Vertrieb allerdings oft nicht ausgeschöpft. Ein Webinar beleuchtet Mitte Juli die Chancen deutsch-ghanaischer Kooperationen in der Nahrungsmittelverarbeitung.

In Ghana arbeiten nach einem aktuellen Gutachten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) und der Delegationen der Deutschen Wirtschaft (AHKs) in Ghana und Nigeria nach wie vor ungefähr 30 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft.

Der westafrikanische Staat hängt allerdings bislang in hohem Maße von Einfuhren ab, was die eigene Versorgung mit Nahrungsmitteln angeht. Denn die heimischen Erzeugnisse entsprechen vielfach weder internationalen Standards noch den gestiegenen Qualitätsansprüchen der ghanaischen Mittelschicht, die deshalb stattdessen oft auf Importware zurückgreift.

Für deutsche Unternehmen ist Ghana ein interessanter Partner, denn das Land gilt als aufstrebende Wirtschaftsmacht in Westafrika. Politische Stabilität und günstige Wirtschaftsbedingungen haben vor Ort zu einem stetigen Wachstum geführt. Obwohl während der Covid-19-Pandemie viele Unternehmen zunächst mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, hat die Nahrungsmittelbranche Aufwind erfahren.

Ein Netzwerk für die Nahrungsmittelverarbeitung schaffen

Mit ihrer englischsprachigen Online Veranstaltung "Germany-Ghana Agro-Processing Brunch" möchten die AHK Ghana, das Bundeswirtschaftsministerium, das ghanaische Landwirtschaftsministerium und weitere Partner am 13. Juli ab 12 Uhr einen Impuls für mehr Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen im Nahrungsmittelsektor setzen.

Ziel ist es, ein Netzwerk mit deutschen Kooperationspartnern anzustoßen, um die Produktivität der Branche zu steigern, bessere Qualitätsstandards zu erreichen und die Wertschöpfung im Land zu erhöhen.

Eine Möglichkeit, sich zu dem kostenfreien Angebot anzumelden, finden Sie unter https://bit.ly/3y9vOqQ.

Haben Sie Rückfragen? Als Ansprechpartner steht Ihnen der AHK-Experte für Nahrungsmittelverarbeitung in Ghana, Anthony Kofi Kamasa Quashie, zur Verfügung. Sie erreichen ihn per E-Mail unter der Adresse kofi.quashie@ghana.ahk.de.

Kontakt

Porträtfoto Julia Seibert
Julia Seibert Referentin AHK Büro Subsahara-Afrika (DIHK DEinternational GmbH)

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Porträtfoto Marie Scholz
Marie Scholz Referentin AHK Büro Subsahara-Afrika (DIHK DEinternational GmbH)

Förderung für den Markteinstieg in Westafrika

Noch bis Ende September können Unternehmer aus der Lebensmittelverarbeitungstechnik und -logistik, die sich in Ghana, aber auch an der Elfenbeinküste, in Nigeria oder dem Senegal engagieren möchten, von einem kostenfreien Info- und Beratungspaket profitieren.

Mehr darüber erfahren Sie auf der Website der Beratungsgesellschaft enviacon unter der Adresse