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Innovative Start-ups für nachhaltige Ideen ausgezeichnet

Next Economy Awards 2020 gehen nach Lüneburg, Hamburg und Berlin
NextEconomyAward Preisstatuette

Ein Preis für Gründer, die Zukunft gestalten

© NextEconomyAward

"Geisternetze" recyceln, aus Kunststoffabfällen wiederverwertbare Stoffe rückgewinnen oder Nahrungsmittelverschwendung eindämmen: Diese spannenden Zukunftslösungen haben den diesjährigen "Next Economy Award" gewonnen, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstützt.

Die Auszeichnung, die die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis zusammen mit dem DIHK und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung verleiht, richtet sich an Start-ups, die auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit setzen. Gewürdigt werden Unternehmen und Organisationen, die mit ihrer auf Wachstum angelegten Idee Antworten auf die sozialen und ökologischen Fragen unserer Zeit geben.

Die Preisverleihung findet üblicherweise live vor großem Publikum statt; 2020 wurde sie Corona-bedingt "digitalisiert": Nach Live-Pitches der neun Nominierten bestimmten am 4. Dezember eine Expertenjury und das online zugeschaltete Publikum die Preisträger.

Gewonnen haben:

  • Bracenet (Hamburg):
    Das Start-up Bracenet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Meere von "Geisternetzen" zu befreien, das sind nicht mehr genutzte Fischernetzte, die im Wasser treiben oder am Grund festhängen. Gemeinsam mit den Partnern Ghost Diving, Healthy Seas und Nofir werden die Netze geborgen, gereinigt, sortiert und in Armbänder (Bracenets) und Hundeleinen verarbeitet. mehr darüber
      
  • RITTEC Umwelttechnik (Lüneburg)
    Mit revolPET hat das Unternehmen in Kooperation mit der TU Braunschweig eine ökologische und ökonomische Technologie zur Rückgewinnung der Monomere aus Polyethylenterephthalat- (PET-) Abfällen entwickelt. Denn viele PET-Verpackungen können derzeit nicht recycelt werden; bunte oder mehrschichtige Verpackungen werden bislang vornehmlich verbrannt. mehr darüber
      
  • Too Good To Go (Berlin)
    Über die Plattform "Too Good To Go" können Gastronomen auch kleinere Mengen überproduziertes Essen zu einem vergünstigen Preis an Selbstabholer abgeben. Mit ihrer gleichnamigen App trägt "Too Good To Go" seit 2017 so dazu bei, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. mehr darüber

Mehr Infos rund um den Wettbewerb und zu den fünf weiteren Finalisten Airpaq, respeggt, TopFarmers, MYLILY und SolarWorX gibt es unter der Adresse www.nexteconomyaward.de.

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Porträtbild Dr. Marc Evers, Referatsleiter Mittelstand | Existenzgründung | Unternehmensnachfolge
Dr. Marc Evers Referatsleiter Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge