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Mehr Jugendliche absolvieren eine betriebliche Ausbildung

Dercks: Berufliche Bildung als wichtige Alternative zum Studium herausstellen
Junger Mann mit Helm steht in einer Fabrik

In die künftigen Fachkräfte investieren deutsche Unternehmen jährlich rund 23 Milliarden Euro

© FG Trade / E+ / Getty Images

Angesichts steigender Azubi-Zahlen wirbt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), dafür, in der Stärkung der dualen Ausbildung nicht nachzulassen.

Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer

Achim Dercks

© DIHK / Werner Schuering

Bis Herbst 2023 begannen laut BIBB fast 490.000 Jugendliche eine betriebliche Ausbildung. Allein in den IHK-Berufen waren es 278.000 junge Frauen und Männer,  4,5 Prozent oder 12.000 Neuverträge mehr als 2022. Noch immer aber konnte das Niveau vor Corona nicht wieder erreicht werden.

Man dürfe nicht nachlassen, bei den jungen Menschen für eine duale Ausbildung zu werben, mit manchem Vorurteil aufzuräumen und die Berufliche Bildung als wichtige Alternative zum Studium herauszustellen, so Dercks. "Denn ein erfolgreicher Berufsabschluss ist heute nahezu eine Jobgarantie." Insgesamt könnten derzeit Betriebe schätzungsweise rund 1,8 Millionen Stellen längere Zeit nicht besetzen.

Dercks: "Hinzu kommt: Insbesondere die Abschlüsse der Höheren Berufsbildung wie Meister und Fachwirte eröffnen sehr gute Verdienstmöglichkeiten und schützen sogar besser vor Arbeitslosigkeit als ein Studium."

Ausbildungsbetriebe mit vielen attraktiven Angeboten

Unternehmen böten Jugendlichen zudem vielfach attraktive Zusatzangebote wie Auslandsaufenthalte oder Zusatzqualifikationen, berichtet der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Darüber hinaus geben rund 80 Prozent der Betriebe auch leistungsschwächeren Jugendlichen Ausbildungschancen und unterstützen sie ganz konkret, etwa durch Nachhilfe oder Mentoringprogramme." Insgesamt investiere die deutsche Wirtschaft jedes Jahr rund 23 Milliarden Euro in die Ausbildung ihrer künftigen Fachkräfte.

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Porträtbild Ulrike Friedrich, Referatsleiterin Ausbildungsmarketing und -analysen | Digitalisierung
Ulrike Friedrich Referatsleiterin Ausbildungsmarketing und -analysen, Digitalisierung

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