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Neue Runde bei "go-digital"

Fördermittel nach überarbeiteter Richtlinie können seit dem 1. Januar beantragt werden
Mann überprüft Roboter per Tablet

Die Digitalisierung revolutioniert die Wirtschaft: vom Online-Shopping bis zur Industrie 4.0

© ipopba / iStock / Getty Images Plus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat das Förderprogramm "go-digital" bis Ende 2024 verlängert. Mit einem Budget von insgesamt 72 Millionen Euro unterstützt es kleine und mittlere Unternehmen dabei, die eigene Digitalisierung voranzutreiben.

Wichtiger Hinweis:

Da das Haushaltsgesetz 2022 noch nicht beschlossen wurde, unterliegt auch das Programm "go-digital" der vorläufigen Haushaltsführung. Neubewilligungen können daher vorerst nicht vorgenommen werden.

(Update vom 23.02.2022)

Die aktualisierte Richtlinie, die am 1. Januar in Kraft getreten ist, bringt einige Neuerungen mit sich. So werden neben Vorhaben aus den Bereichen IT-Sicherheit, digitalisierte Geschäftsprozesse und digitale Markterschließung nun auch Projekte rund um Digitalisierungsstrategien und Datenkompetenz gefördert.

Die wichtigsten Inhalte der Neuregelung von "go-digital" im Überblick:

  • Alle Unternehmen, welche zum 31. Dezember 2021 autorisiert waren, behalten diesen Status bis zum 31. Dezember 2022.
  • Bewilligungen können seit dem 1. Januar 2022 nur noch nach neuer Richtlinie erfolgen. Dies gilt auch für Anträge aus dem vergangenen Jahr, deren Bewilligung noch aussteht.
  • Für die neuen Module "Digitalisierungsstrategie" und "Datenkompetenz" können Interessierte bis zum 28. Februar 2022 eine Nachautorisierung beantragen – gleiches trifft auch für Neuautorisierungen in allen Modulen zu.
  • Eine Unterteilung von Haupt- und Nebenmodulen entfällt, somit kann ein Projekt in einem Modul (inklusive IT-Sicherheits-Pflichtberatung) auch volle 30 Beratertage umfassen.
  • Einige Leistungen sind ab sofort nicht mehr förderbar. Dazu gehört auch die erstmalige Erstellung oder die Anpassung einer bestehenden Webseite.
  • Alle autorisierten Beratungsunternehmen müssen für die Antragstellung im Besitz einer gültigen qualifizierten elektronischen Signatur gemäß der Richtlinie der Bundesnetzagentur sein. Eine qualifizierte elektronische Signatur können Sie bei Ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) beantragen, Informationen dazu gibt es etwa auf der Website der IHK Köln.

Details zum Förderprogramm lesen Sie auf der Website des BMWK.

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Alena Kühlein Referatsleiterin Wirtschaft digital

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Christian Gollnick Referatsleiter Innovationspolitik