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Neues rund um die Kraft-Wärme-Kopplung

DIHK überarbeitet Merkblatt zum KWKG
Heizgeräte im Kesselraum

Kraft-Wärme-Kopplung ist eine rechtlich sehr komplizierte Materie geworden

© alexey_ds / iStock / Getty Images Plus

Die Anschaffung, der Einsatz und die Modernisierung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) unterliegen komplexen Vorgaben, die sich zum Jahreswechsel erneut geändert haben. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat deshalb sein Merkblatt zum Thema aktualisiert.

Mit seiner Novellierung Mitte 2020 wurde das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erneut komplizierter – unter anderem wegen der Einführung neuer Boni. Die Klärung der Frage nach der EU-beihilferechtlichen Einordnung Ende 2020 brachte weitere Änderungen mit sich. Grundsätzlich sollten sich die Unternehmen bei ihren Planungen für KWK-Anlagen nun jedoch auf einen stabilen Rechtsrahmen stützen können.

In seinem überarbeiteten Merkblatt zeigt der DIHK die wichtigsten Regelungen auf. Dazu zählen auch Vorschriften aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), sofern der Strom ganz oder teilweise selbst verbraucht werden soll, oder aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), mit dem fossile Brennstoffe seit dem 1. Januar einen CO2-Preis erhalten haben.

Die Orientierungshilfe beantwortet viele praktische Fragen, etwa zur Höhe der KWK-Umlagen, zur Vergütung für Modernisierung beziehungsweise Nachrüstung von KWK-Anlagen, zu Kohleersatzbonus, Meldepflichten, Eigenversorgung oder Ausschreibungen.

Der Leitfaden mit diesen und vielen weiteren Infos steht hier zum Download bereit:

DIHK-Merkblatt Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (PDF, 1 MB)

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Porträtbild Dr. Sebastian Bolay, Referatsleiter Energiepolitik | Strommarkt | erneuerbare Energien
Dr. Sebastian Bolay Referatsleiter Energiepolitik, Strommarkt, erneuerbare Energien