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Next Economy Awards gehen nach Berlin, Darmstadt und Karlsruhe

Besonders innovative Start-ups für nachhaltige Ideen ausgezeichnet
 NEA-Gewinner 2021

Große Bühne für echte Gewinner: Die NEA-Preisträger 2021 mit Vertretern der Veranstalter (ganz rechts Achim Dercks)

© Christian Koester

Solardächer im Abo, Produktion von E-Fuels aus Kohlendioxid und das Entfernen von Mikroplastik und -schadstoffen aus dem Wasser: Diese spannenden Lösungen haben den "Next Economy Award" gewonnen, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstützt.

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis verleiht den Next Economy Award (NEA) zusammen mit dem DIHK und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung. Gewürdigt werden Unternehmen und Organisationen, die mit ihrer auf Wachstum angelegten Idee Antworten auf die sozialen und ökologischen Fragen unserer Zeit geben.

Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks überreichte die Preise im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember in Düsseldorf.

Gewonnen haben:

  • Enpal GmbH (Berlin)
    Mit der Idee, Eigenheimbesitzern Solardächer in einem Abo-Modell anzubieten, ist das Berliner Start-up Enpal zu einem der Marktführer für Solarlösungen in Deutschland aufgestiegen. Enpal erreicht mit seinem Geschäftsmodell Kunden, die andernfalls von den hohen Einstiegsinvestitionen oder auch den bürokratischen Herausforderungen abgeschreckt würden.
  • INERATEC GmbH (Darmstadt)
    Aus nachhaltigen Quellen stammende "E-Fuels" sind von großer Bedeutung für eine nachhaltige Verkehrswende, insbesondere als potenzieller Treibstoff für Flugzeuge, Lkw oder Schiffe. Die innovativen Reaktoren der INERATEC GmbH stellen auf Basis von CO2 klimafreundliche Treibstoffe oder etwa synthetisches Wachs her. Für 2022 plant das Jungunternehmen den Bau der weltweit ersten Power-to-Liquid-Anlage, mit der jährlich bis zu 10.000 Tonnen CO2 recycelt werden können.
  • Wasser 3.0 gGmbH (Karlsruhe)
    "Detect – remove – reuse" – so beschreibt die gemeinnützige Organisation Wasser 3.0 ihre Strategie zum Auffinden von Mikroplastik und Mikroschadstoffen in Wasser, die Entfernung der Schadstoffe und ihre Weiterverwendung. Für alle drei Schritte hat die Wasser 3.0 gGmbH innovative Verfahren entwickelt und leistet damit einen großen Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Die erwirtschafteten Gewinne fließen in Forschungs- und Bildungsprojekte.

Mehr Details zu diesen und vielen weiteren spannenden Projekten sowie Infos zum Wettbewerb gibt es unter der Adresse www.nexteconomyaward.de.

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Porträtbild Dr. Marc Evers, Referatsleiter Mittelstand | Existenzgründung | Unternehmensnachfolge
Dr. Marc Evers Referatsleiter Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge