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OECD stellt neuen Entwicklungsbericht zu Afrika beim DIHK vor

Fachleute erörtern die Inhalte bei einer Diskussionsrunde am 20. Juni
Vorstellung AfDD 2020

Zuletzt war der Bericht 2020 – unter Moderation von DIHK-Bereichleiterin Melanie Vogelbach (Mitte) – in Präsenz diskutiert worden

© DIHK / Jens Schicke

Quo vadis, Afrika? Im Rahmen einer Experten-Diskussion beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag, 20. Juni, ihren Bericht zum Stand der wirtschaftlichen Entwicklung der afrikanischen Länder. Interessierte können virtuell dabei sein.

In der Analyse "Africa's Development Dynamics 2022" untersuchen die African Union Commission und das OECD Development Centre, wie die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten den afrikanischen Ländern helfen kann, sich von den sozioökonomischen Schocks der Covid-19-Pandemie zu erholen und den produktiven Wandel zu beschleunigen.

Hierzu zählt etwa, dass afrikanische Unternehmen ihre Produktionskosten mithilfe digitaler Innovationen senken oder dass die Regierungen Maßnahmen rund um Qualifikationsentwicklung, öffentliches Beschaffungswesen oder zu Auslandsinvestitionen ergreifen. Der Bericht umfasst zwei kontinentale Kapitel zu afrikanischen Initiativen und globalen Trends sowie fünf regionale Kapitel mit politischen Empfehlungen für einzelne sektorale Wertschöpfungsketten.

Debatte unter anderem mit Staatssekretär Flasbarth

Bei der Veranstaltung in Berlin, die der DIHK gemeinsam mit der Subsahara Afrika Initiative Safri organisiert, werden die thematischen Aspekte des Berichts aus verschiedenen wirtschafts- und sozialpolitischen Perspektiven beleuchtet.

Zu Wort kommen Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Albert M. Muchanga, Kommissar für Handel und Industrie der African Union Commission, und Ragnheiður Elín Árnadóttir, Direktorin des OECD Development Centre.

Die englischsprachige Diskussionsrunde startet am 20. Juni um 9 Uhr; das Ende ist für 10:30 Uhr geplant. Sie wird via Microsoft Teams für ein breiteres Publikum gestreamt. Hier können Sie die Debatte live mitverfolgen.

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Porträtfoto Heiko Schwiderowski
Heiko Schwiderowski Referatsleiter Subsahara-Afrika

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Julia Fellinger Pressesprecherin