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Stellenwert der Industrie in den Mittelpunkt rücken

Neue Servicestelle unterstützt und vernetzt regionale Initiativen
Produktionssteuerung mit Tablet

Besser vernetzen sollen sich in der Industrie nicht nur die Produktionsprozesse

© B4LLS / iStock Getty / Images Plus

Um den Herausforderungen zu begegnen, vor denen die deutsche Industrie steht, haben sich auf regionaler Ebene Wirtschaft, Kommunen und Gewerkschaften zu zahlreichen Initiativen zusammengeschlossen. Ihnen steht künftig eine neue Service- und Beratungsstelle zur Seite, die zu Jahresbeginn ihre Arbeit aufgenommen hat.

Die deutsche Industrie ist eine der wichtigsten Säulen des deutschen Wirtschaftssystems und Garant für Wohlstand und Beschäftigung. Sie und ihre Wertschöpfungsverbünde können und müssen zudem einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlichen Veränderungsprozessen und den großen Zukunftsaufgaben wie Energiewende oder Digitalisierung leisten. 

Damit sich die Industrie in Deutschland in der Fläche weiter gut entwickeln kann, sind befähigende Rahmenbedingungen unabdingbar. Regionale Industrieinitiativen und -dialoge begleiten und fördern die Stärkung der Industrie inhaltlich wie auch kommunikativ. Sie verbessern die Akzeptanz der Industriebetriebe vor Ort und wirken als Katalysator für Innovation und Kooperation. Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern gehören häufig die Aus- und Weiterbildung und Fragen der Gewerbeansiedlung.

Regionalinitiativen fördern, vernetzen, ausbauen

Die jetzt an den Start gegangene, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) initiierte Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen soll den Akteuren vor Ort helfen, ihre Arbeits- und Handlungsfähigkeit noch weiter zu verbessern. Ihr Auftrag ist es, die regionalen Industrieinitiativen zu fördern, zu vernetzen und ihren Wirkungskreis mithilfe eines bundesweit verfügbaren Unterstützungsangebotes zu erweitern.

Die neue Stelle wird im Auftrag des BMWi von der DIHK-Service GmbH aufgebaut. Sie soll die Erkenntnisse und Dialogformate aus den Einzelinitiativen breiter aufstellen und eine neue Dialogkultur etablieren, die auf eine größere Akzeptanz für die Industrie hinwirkt. Dabei ist es eine zentrale Aufgabe, die Bedeutung und Belange der Industrieunternehmen und ihrer Beschäftigten in den Regionen positiv herauszustellen.

Zusammenarbeit und Kommunikation der Akteure verbessern

Als Anlaufpunkt für Fragen der industriepolitischen Akteurinnen und Akteure will die Servicestelle die Koordination zwischen Bund, Ländern und Initiativen verbessern sowie die Kommunikation zwischen regionalen Industrieinitiativen, dem Bündnis "Zukunft der Industrie" und dem BMWi verstärken.

Das Bündnis "Zukunft der Industrie" mit seinen 17 Mitgliedern ist über einen Projektbeirat eng eingebunden. Das Projekt ist auch Bestandteil der Maßnahmen der Industriestrategie 2030 des BMWi.

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Janine Hansen Projektleiterin Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen

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Porträtbild Petra Blum, Pressesprecherin
Petra Blum Pressesprecherin