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Steuerlicher Sofortabzug für Laptop & Co. geplant

Aufnahme in die "Anlagenverzeichnisse" entfällt
Lockdown: Laptop mit Kaffeetasse und OP-Maske auf der Tastatur

Der Abschreibungszeitraum für Hard- & Software wird verkürzt

© DIHK / Jens Schicke

Betrieblich oder beruflich genutzte Computer, Software oder anderes Zubehör für digitales Arbeiten sollen schneller abgeschrieben werden können. Entsprechende Erleichterungen sieht ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vor, das Bund und Länder bis Mitte Februar abstimmen wollen.

Demnach sollen die Ausgaben für digitale Wirtschaftsgüter ab 2021 sofort als abzugsfähige Betriebsausgabe geltend gemacht werden können. Im Grundsatz hatten sich darauf die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder in der Videoschaltkonferenz am 19. Januar verständigt.

Im Zuge der wegen Corona verhängten Kontaktbeschränkungen haben Betriebe aus fast allen Branchen einen erheblichen Mehrbedarf an Ausgaben für Hard- und Software. Die vorgesehene Sofortabschreibung dieser Investitionen bedeutet eine erhebliche Vereinfachung und vermindert damit den bürokratischen Aufwand für die Betriebe, weil diese die Anschaffungen nicht mehr in sogenannte Anlagenverzeichnisse aufnehmen müssten.

Derzeit müssen die Anlagen für ihre gesamte steuerliche Nutzungszeit in solchen Verzeichnissen geführt werden. Die Bundesländer haben bis Mitte Februar die Gelegenheit, ihre Ergänzungen zu dem geplanten BMF-Schreiben vorzubringen.

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Jens Gewinnus Referatsleiter Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer

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Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst