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Treier: Die Exportflaute setzt sich fort

Vor allem wirtschaftliche Abkühlung in der EU trifft die Betriebe
Container mit Flugzeug

Die Aussichten für deutsche Exporteure verdunkeln sich zusehends

© alexsl / E+ / Getty Images

Dass die deutschen Ausfuhren im Oktober erneut zurückgegangen sind, führt Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), unter anderem auf die internationale Nachfrageschwäche zurück, aber auch auf Standortfaktoren hierzulande.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sanken die deutschen Ausfuhren im Oktober 2023 gegenüber dem Vormonat September kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent; im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2022 schrumpften sie um 8,1 Prozent.

Volker Treier am Geländer 2022

Volker Treier

© DIHK / Werner Schuering

"Die Exportflaute setzt sich fort. Bereits in den ersten drei Quartalen des Jahres waren die Ausfuhren rückläufig", fasst Treier die Entwicklung zusammen. Denn: "Auch im Oktober belasten geopolitische Risiken gepaart mit der leider noch immer schwach laufenden Weltkonjunktur die Nachfrage nach Produkten 'made in Germany'."

Insbesondere die wirtschaftliche Abkühlung in der EU treffe die deutsche Exportwirtschaft hart, berichtet der DIHK-Außenwirtschaftschef. Als weiteren Faktor nennt er aber auch Standortschwierigkeiten: "Die enorme Bürokratie- und Kostenbelastung hierzulande schwächt zusätzlich die Position der deutschen Außenwirtschaft im internationalen Wettbewerb."


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