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Verkürzte Quarantänezeiten helfen auch der Wirtschaft

DIHK-Präsident verweist auf Folgewirkungen von Personalausfällen
Transformatoren in einem Elektrizitätswerk

Coronabedingte Personalausfälle könnten etwa auch die Versorgung mit Strom stören

© Jose A. Bernat Bacete / Getty Images

Durch die weitere Verbreitung der Omikron-Variante steigen die Corona-Infektionszahlen in Deutschland sprunghaft an. Die kürzeren Quarantänezeiten kämen auch wichtigen Bereichen der Wirtschaft zugute, sagt DIHK-Präsident Peter Adrian.

Kürzere Quarantänezeiten ab dem Wochenende

Schon zum Wochenende hin sollen die neuen Regelungen bundesweit gelten – vorausgesetzt der Bundesrat stimmt zu. Bislang sahen die Regeln Isolations- und Quarantänezeiten von bis zu 14 Tagen vor.

Personallausfall verhindern – Versorgung gewährleisten

DIHK-Präsident Peter Adrian sieht in der geplanten Verkürzung der Quarantänezeiten einen bedeutenden Schritt, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. "Denn diese Verkürzung ist nicht nur für Gesundheitswesen oder Energie- und Wasserversorgung wichtig – auch viele andere Branchen können ebenfalls von Isolation oder Quarantäne und damit von einem flächendeckenden Ausfall vieler Beschäftigter betroffen sein."

Gerade Personalausfall in der Logistik-Branche würde gravierende Folgen nach sich ziehen. Die Auswirkungen wären in kurzer Zeit im Lebensmittel-Einzelhandel und in der Produktion von medizinischen Materialen und Hilfsmitteln spürbar, gibt der DIHK-Präsident zu bedenken. "In den Wertschöpfungsketten sind viele dieser Bereiche miteinander verknüpft, so dass der Ausfall an einer Stelle zu Folgewirkungen an anderer Stelle führen kann."

Auch wirtschaftliche Infrastruktur mitdenken

Deshalb appelliert der DIHK-Präsident: "Um die für uns alle elementare Versorgung zu gewährleisten, sollte die Politik auch bei ihren weiteren Überlegungen diese wirtschaftliche Infrastruktur immer mitberücksichtigen."

Weitere aktuelle Informationen zum Thema Corona finden Sie auf der Website Ihrer IHK.


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