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Weniger Orders für die deutsche Industrie

DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen zu den Juni-Zahlen
Containerschiff am Hafenkai von oben, Kran und LKW stehen bereit

Vor allem internationale Kunden bestellten im Juni weniger

© kokouu / E+ / Getty Images

Die Auftragseingänge in der Industrie sind im Juni 2022 gegenüber dem Vormonat Mai um 0,4 Prozent gefallen. Dieser Rückgang geht nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) insbesondere auf sinkende Bestellungen aus Ländern außerhalb der Eurozone zurück.

Anhaltende Lieferkettenstörungen, hohe Inflationsraten und steigende Energiepreise belasteten die Konjunktur weltweit und drückten insbesondere die Nachfrage nach Industrieprodukten, so DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen zu den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

"Das sind keine guten Aussichten für die exportorientierte deutsche Wirtschaft", kommentiert der Konjunkturexperte.

Für das gesamte Ausland ergab sich im Juni 2022 gegenüber dem Vormonat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Rückgang von 1,4 Prozent. Aus den Ländern der Eurozone kamen hingegen 3,4  Prozent mehr Aufträge als im Mai, und auch die Orders aus dem Inland stiegen um 1,1 Prozent.

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Dr. Jupp Zenzen Referatsleiter Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen

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Julia Fellinger Pressesprecherin