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Wer gewinnt den Ernst-Schneider-Preis 2021?

Jury gibt 15 Nominierungen für die Jubiläumsausgabe bekannt
Kameras bei einem Dreh

Unter anderm für vorbildliche Videobeiträge wird der Preis alljährlich ausgelobt

© Stevica Mrdja / EyeEm / Getty Images

Im Rennen um die 50. Ausgabe des Ernst-Schneider-Preises der Industrie- und Handelskammern (IHKs) wurden jetzt für jede der fünf neugefassten Wettbewerbskategorien drei Beiträge ausgewählt, die im Finale stehen.

Als größter deutscher Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik würdigt der Ernst-Schneider-Preis journalistische Beiträge, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemeinverständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen.

Die Entscheidungen über die 15 Finalisten fielen in einem zweistufigen Jury-System unter Beteiligung von Journalisten aus überregionalen und regionalen Redaktionen.

In den einzelnen Kategorien wurden nominiert:

Audio (Dotierung: 8.000 Euro)

  • Julia Friedrichs, Fabienne Hurst, Andreas Spinrath (Redaktion Jessica Eisermann), WDR: "Docupy Neuland – Der Chinaerklärer Thomas Derksen"
  • Annelen Bergenthum (Redaktion Linda Staude), WDR: "Alles still – die Musikindustrie in Zeiten von Corona"
  • Felix Holtermann, Ina Karabasz, Regina Körner (Redaktion Sebastian Matthes), "Handelsblatt": "Handelsblatt Crime – Der Fall Wirecard "(Podcast 12 Teile)

Video (Dotierung: 8.000 Euro)

  • Petra Blum, Arnd Henze, Petra Nagel, Jan Schmitt, Monika Wagener, Georg Wellmann, Stephan Wels (Redaktion Susanne Bartke-Moussa), WDR: "Trumps deutsche Bank"
  • Ingolf Gritschneder, Michael Heussen, Wolfgang Minder (Redaktion Gudrun Wolter), WDR: "Die Story: Thyssenkrupp – Stahlriese am Abgrund?"
  • Vanessa Schlesier, Lukas Augustin (Redaktion Maite Anaya Fernández), ZDF: "Saubere Autos, schmutzige Batterien – Kobaltabbau im Kongo"

Klartext (Dotierung: 8.000 Euro)

  • Jan Rübel (Redaktion Tanja Kokoska), "Frankfurter Rundschau": "In nächster Nähe, so fern"
  • Christoph Giesen, Lena Kampf, Klaus Ott, Jörg Schmitt, Katja Riedel, Meike Schreiber, Nils Wischmeyer, Jan Willmroth (Redaktion Klaus Ott), "Süddeutsche Zeitung": "Das Wirecard-Protokoll: zehn Tage im Juni"
  • Sebastian Kempkes (Redaktion Wolfgang Uchatius), "Zeit": "Ist das der Anfang vom Ende? Oder von etwas Neuem?"

Multimedia (Dotierung: 8.000 Euro)

  • Jonathan Sachse, Belén Ríos Falcón, Benjamin Schubert, Arne Steinberg, (CORRECTIV), Hajo Seppelt, Patricia Corniciuc, Wigbert Löer, Jörg Mebus, Josef Opfermann, Shea Westhoff, (ARD-Dopingredaktion): "Pillenkick – Schmerzmittelmissbrauch im Fußball"
  • Martin Baaske, Manuel Kostrzynski, Hendrik Lehmann, David Meidinger, Helena Wittlich, ("Tagesspiegel") Vincent Ahren, Nora Binnig, Stefan Freudenberg, Boris Hekele, Heiko Rintelen, Philipp Schiedel, Felix Sistenich, Tümer Tosik, Webkid, David Wegner, (FixMyBerlin) (Redaktion Hendrik Lehmann), "Tagesspiegel": "Straßencheck"
  • Paul Blickle, Fabian Dinklage, Annick Ehmann, Elena Erdmann, Dr. Maria Mast, Moritz Klack, Julian Stahnke, Julius Tröger, Claudia Valentin (Redaktion Julius Tröger), "Zeit Online": "So schnell verbreitet sich das Coronavirus in Innenräumen"

Starterpreis (Dotierung 4.000 Euro)

  • Torben Becker, freier Journalist
  • Mareike Müller, "Handelsblatt"
  • Stefan Sommer, Bayerischer Rundfunk

Mehr Infos zu den Beiträgen gibt es unter der Adresse https://ernst-schneider-preis.de.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 7. Oktober in der Preisverleihung in der Tonhalle Düsseldorf bekanntgegeben – in der Stadt, in der der Unternehmer, Verbandsvertreter und Kunstliebhaber Ernst Schneider Präsident der Industrie- und Handelskammer war.

Preissymbol des Ernst-Schneider-Preis

Zur Website des Wettbewerbs

Alle Infos rund um die renommierte Auszeichnung, mit der die IHKs seit 1971 jährlich herausragenden Wirtschaftsjournalismus honorieren, gibt es unter ernst-schneider-preis.de.