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Wie entwickeln sich die deutschen Investitionen in Afrika?

Hybridveranstaltung am 24. Juni zieht Bilanz zum EIF und bietet einen Ausblick
Fabrik in Afrika

Nachhaltige Investitionen – hier eine Fabrik in Sambia – sind in Afrika immer noch rar

© GCShutter / E+ / Getty Images

Obwohl in Afrika sechs der zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt liegen, landet dort nur ein Prozent der deutschen Auslandsinvestitionen. Der vor vier Jahren ins Leben gerufene Entwicklungsinvestitionsfonds (EIF) sollte den Trend drehen. Ob das gelungen ist, beleuchtet eine Infoveranstaltung am 24. Juni.

Zum Ende der aktuellen Legislaturperiode organisieren der Deutsche  Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und das IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) den Hybrid-Termin "Der Entwicklungsinvestitionsfonds: Erreichtes und Ausblick".

Ab 14 Uhr geht es dabei um Sachstand und Perspektiven des Instrumentes, das das Bundeswirtschafts- und das Bundesentwicklungsministerium Mitte 2019 eingerichtet hatten, um in einem gemeinsamen Ansatz von Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung das Engagement des Privatsektors in Afrika zu erhöhen. Denn damit das beeindruckende Wachstum in Afrika auch nachhaltig ausfällt, lokale Wertschöpfung entstehen kann und Arbeitsplätze geschaffen werden, müssen Handel und Investitionen auf dem Kontinent zunehmen.

Der Entwicklungsinvestitionsfonds soll dies mit drei Komponenten unterstützen:

  • AfricaConnect fördert die Aktivitäten deutscher und europäischer Unternehmen in Afrika mit Finanzierungen,
  • AfricaGrow stellt Mittel für lokale Start-ups und kleine sowie und mittelständische Unternehmen bereit und  
  • das Wirtschaftsnetzwerk Afrika bündelt das Beratungs- und Unterstützungsangebot für deutsche Unternehmen zu afrikanischen Märkten und entwickelt hierzu neue Formate.

Welche Ergebnisse bislang erzielt wurden und wie eine mögliche weitere Entwicklung des EIF aussehen kann, erörtern Expertinnen und Experten aus Politik und Wirtschaft bei der Gemeinschaftsveranstaltung von DIHK, AWE und INA.

Das detaillierte Programm und eine Möglichkeit, sich bis zum 23. Juni anzumelden, finden Sie unter der Adresse https://event.dihk.de/veranstaltungzunachhaltigeninvestitioneninafrika.

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Porträtfoto Heiko Schwiderowski
Heiko Schwiderowski Referatsleiter Subsahara-Afrika

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