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Wirtschaft kommt nicht voran

Ilja Nothnagel zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts
Charts liegen auf einenm Tisch, Hände halten ein Tablet und tippen auf einem Laptop

Die Betriebe brauchen unbedingt mehr Planungssicherheit

© Iamstocker / iStock / Getty Images Plus

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 geschrumpft. Damit sich die Konjunktur erholen könne, benötigten die Unternehmen dringend verlässliche und bessere Rahmenbedingungen, mahnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt des vergangenen Jahres lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent unter dem Niveau von 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent.

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Ilja Nothnagel

© DIHK / Werner Schuering

Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, macht keine Hoffnung auf rasche Besserung: "Die ersten Rückmeldungen der DIHK-Konjunkturumfrage deuten darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 auf der Stelle treten dürfte", berichtet er. "Sogar ein Verharren in der Rezession ist noch im Bereich des Möglichen."

Die wirtschaftlichen Herausforderungen blieben groß, warnt Nothnagel. "Zugleich wächst der Frust in den Betrieben." Deshalb habe die DIHK-Vollversammlung in einem 10-Punkte-Papier konkrete Verbesserungen vorgeschlagen. "Die Unternehmen brauchen dringend verlässliche und bessere Rahmenbedingungen – und zwar in allen Wirtschaftsbereichen. Nicht nur bei der Energieversorgung und beim Thema Bürokratie, sondern auch bei der Fachkräftesicherung und der Infrastruktur."

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Dr. Jupp Zenzen Referatsleiter Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen

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Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst