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ECHA erleichtert Herstellung von Desinfektionsmitteln vor dem Hintergrund des Corona-Virus

Neue Webseite informiert über COVID-19
Mann desinfiziert sich die Hände

© TommL / iStock / Getty Images Plus

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat weitere Informationen bekanntgegeben, um Unternehmen bei der Herstellung und Vermarktung von Desinfektionsmitteln zu unterstützen. Neben der Empfehlung für Unternehmen, sich auf Artikel 55 der EU-Verordnung über Biozidprodukte zu berufen, stellt die ECHA drei Listen mit Informationen zur Verfügung, um Unternehmen die Informationssuche zu erleichtern.

Artikel 55 der EU-Verordnung über Biozidprodukte beinhaltet die zeitlich begrenzten Ausnahmeregelungen von den Standardanforderungen für die Zulassung von Produkten zum beschleunigten Markzugang bei der zuständigen nationalen Behörde, wenn Desinfektionsmittel bereits einen zugelassenen Wirkstoff enthalten. Die drei Listen der ECHA beinhalten zudem: 

  • Biozidwirkstoffe, die für ihre Verwendung in Desinfektionsmitteln zugelassen oder überprüft werden, 

  • Desinfektionsmittel, die nach der Biozidprodukteverordnung (BPR) zugelassen sind und 

  • Desinfektionsmittel, die nach den nationalen Regelungen in Spanien, den Niederlanden und der Schweiz zugelassen sind. 

Darüber hinaus teilt die ECHA mit, dass sie eine neue Webseite zu COVID-19 eingerichtet hat, um regelmäßig Informationen über Unterstützungsmaßnahmen der ECHA zur Verfügung zu stellen. Die Mitteilung der ECHA mit weiteren Informationen finden Sie hier

Kontakt

Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik