Pfadnavigation

Unterstützung für Unternehmen

  • Die Coronavirus Response Investment Initiative der EU Kommission umfasst EU-weit koordinierte Sofortmaßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

  • Aus dem EU-Haushalt, wie u.a. aus dem Bereich Kohäsionspolitik, sollen 37 Milliarden Euro fließen: Die Mitgliedstaaten sind nicht verpflichtet, nicht ausgegebene Vorfinanzierungen für die Strukturfonds zurückzugeben. Das sind rund acht Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt, mit denen die Mitgliedstaaten EU-weit 29 Milliarden Euro an Strukturfondsmitteln ergänzen können.

  • Zur Entlastung von KMU sollen Mittel aus dem EU-Haushalt die auf nationaler Ebene ergriffenen Maßnahmen ergänzen. In den kommenden Wochen wird eine Milliarde Euro als Garantie für den Europäischen Investitionsfonds bereitgestellt, um Banken zu motivieren, Kredite an KMU und Midcap-Unternehmen zu vergeben: Mindestens 100.000 europäische KMU erhalten etwa acht Milliarden Euro.

  • Die Europäische Investitionsbank hat ein 40 Milliarden Paket vorgeschlagen, um Unterstützungsmaßnahmen für die europäische Wirtschaft zu mobilisieren. Geplant sind Überbrückungskredite, Zahlungsaufschübe sowie weitere Maßnahmen, um Liquiditäts- und Betriebsmittel-einschränkungen für KMU und Midcaps zu begrenzen. Mit einem zeitnahen Beginn der Initiative ist zu rechnen. Die EZB arbeitet derzeit mit der EU-Kommission an einer schnellen Genehmigung.

  • EZB startet ein Pandemie-Notkaufprogramm in Höhe von 750 Mrd. Euro zum vorübergehenden Erwerb von Wertpapieren des privaten und öffentlichen Sektors. Das Notfall-Programm wird voraussichtlich bis Ende 2020 laufen.

  • Diverse Fristen zum Einreichen von Projekten wurden von der Kommission verlängert. Dies betrifft Projekte im Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020. Empfohlen wird, die Fristen für das jeweilige Projekt im Vorfeld noch einmal auf den jeweiligen Hompages der Ausschreibungen zu überprüfen.