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Corona-Krise ist extreme Herausforderung für Gesamtwirtschaft

DIHK-Blitzumfrage zeigt starke Verunsicherung
mikroskopische Vergrößerung des Coronavirus

Kleiner Erreger, große Folgen: Das Coronavirus trifft die deutsche Wirtschaft spürbar

© Gilnature / iStock / Getty Images Plus

47 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten in diesem Jahr einen Umsatzeinbruch aufgrund der Corona-Krise. Zu diesem Ergebnis kommt der DIHK in einer Blitzumfrage unter mehr als 10.000 Betrieben aller Regionen und Branchen.

Der DIHK stellte die Ergebnisse der Erhebung am 9. März vor. Ihr zufolge liegen die erwarteten Umsatzeinbrüche in mehr als jedem vierten Unternehmen über zehn Prozent. Insbesondere das Gastgewerbe, die Reisebranche und Messebetriebe befürchten Einbußen von mehr als 75 Prozent.

Insgesamt 28 Prozent der Betriebe gaben zu Protokoll, sie könnten derzeit noch keine Einschätzung zu ihrer Geschäftsentwicklung abgeben.

"Die Unternehmensangaben zeigen, wie stark die Corona-Krise die Wirtschaft in der Breite verunsichert: Vom global tätigen Konzern über den familiengeführten Mittelstand bis hin zum Kleinstunternehmer erleben derzeit viele Betriebe Herausforderungen, wie sie bislang im Geschäftsleben noch nie zu Tage getreten sind", kommentierte DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Resultate.

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir noch schwierige Monate vor uns haben. Dabei sollten wir mit Besonnenheit, Verantwortung und Zuversicht agieren. Ich bin aber überzeugt davon, dass Gesundheitsbehörden, Politik und Wirtschaft die Corona-Krise mit einem gemeinsamen Verständnis für Probleme und Lösungen meistern können."

Die Umfrageergebnisse gibt es hier in einer deutschen und einer englischen Fassung zum Download:

DIHK-Blitzumfrage "Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft" (PDF, 283 KB)

DIHK flash poll March 2020: "The coronavirus' impact on the German economy" (PDF, 261 KB)

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Porträtfoto Katharina Huhn, Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
Katharina Huhn Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen